NHL-Stars Hecht und Schubert im WM-Aufgebot

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Gute Nachricht für die deutsche Nationalmannschaft. Bundestrainier Uwe Krupp kann für die anstehende Weltmeisterschaft in der Schweiz mit den beiden NHL-Legionären Jochen Hecht (Buffalo Sabres) und Christoph Schubert (Ottawa Senators) planen. Dies bestätigte der Nationalcoach am Mittwoch. Sie werden beim WM-Auftakt gegen Russland mit von der Partie sein.

Beide haben mit ihren Teams die Playoffs in der National Hockey League verpasst und blicken auf eine enttäuschende Saison zurück. Vor allem Christoph Schubert hat eine verkorkste Spielzeit hinter sich und absolvierte nur 50 der möglichen 82 Saisonspiele.

Auch ein Trainerwechsel zur Mitte der Saison brachte für den Münchener keine Besserung, eher das Gegenteil war der Fall. Nachdem er bereits unter Craig Hartsburg nur wenig Eiszeit verbuchen konnte, fand Schubert unter Neu-Coach Cory Clouston zunächst noch weniger Beachtung und musste oftmals auf der Tribüne Platz nehmen. Insgesamt verbuchte Schubert drei Tore und drei Vorlagen für sich.

Jochen Hecht absolvierte eine seiner punktschlechtesten NHL-Spielzeiten und sammelte in 70 Saisonspielen nur 27 Punkte, darunter zwölf Tore und 15 Vorlagen. Zum Vergleich: Noch vor zwei Jahren kam er im Sabres-Trikot auf 56 Punkte (19 Tore, 37 Vorlage) in 76 Spielen. Dennoch war Hecht wie in den vergangenen Jahren eine der tragenden Säulen in Unterzahl und überzeugte trotz schwacher Offensiv-Ausbeute in der Regel mit seiner guten Arbeit in der Rückwärtsbewegung.

Marcel Goc, Christian Ehrhoff (San Jose Sharks) und Dennis Seidenberg (Carolina Hurricanes) kämpfen in den Playoffs um den Stanley Cup und stehen damit zumindest vorerst nicht zur Verfügung. Marco Sturm verletzte sich früh in der Saison schwer und musste nach einer Knie-Operation die Spielzeit vorzeitig beenden. (dp)

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