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Deutschland mit starkem Auftritt

DEB-Team verliert WM-Auftakt knapp gegen Finnland

Lesedauer: 2 Minuten
Torhüter Philipp Grubauer und Moritz Seider (rechts) gehörten zu den stärksten Spielern bei der knappen 1:3-Niederlage der DEB-Auswahl gegen Finnland.
Torhüter Philipp Grubauer und Moritz Seider (rechts) gehörten zu den stärksten Spielern bei der knappen 1:3-Niederlage der DEB-Auswahl gegen Finnland. (picture alliance/KEYSTONE | MICHAEL BUHOLZER)

Eine aufopferungsvoll kämpfende deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete mit einer knappen 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)-Niederlage gegen Finnland in das WM-Turnier 2026.

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Zu Beginn begegneten sich beide Teams zunächst vorsichtig und konzentrierten sich vor allem auf defensive Stabilität. Die erste größere Druckphase der Finnen entstand nach einer Strafzeit gegen Maximilian Kastner. Im anschließenden Powerplay schlug Finnland schnell zu: Nach nur 53 Sekunden Überzahl traf Anton Lundell (9.) zur Führung und brachte die favorisierten Nordmänner früh auf Kurs.

Wenig später erhielt DEB-Auswahl selbst die Chance im Powerplay und kam nach toller Kombination über Leon Gawanke durch Josh Samanski zu einer guten Torchance. Allerdings übernahmen die Finnen zunehmend die Kontrolle und setzten sich immer wieder im deutschen Drittel fest. Vor allem durch schnelles Kombinationsspiel und aggressive Scheibenarbeit sorgte Finnland permanent für Gefahr vor dem deutschen Tor. Deutschland stand jedoch defensiv stabil und machte die Räume eng.  Dass es nach 20 Minuten lediglich 0:1 aus deutscher Sicht stand, war vor allem Philipp Grubauer zu verdanken. Der Torhüter rettete mehrfach stark und verhinderte mit wichtigen Paraden einen höheren Rückstand.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels rettete Moritz Seider doppelt spektakulär auf der Linie für den bereits geschlagenen Grubauer und verhinderte damit einen höheren Rückstand. Im Anschluss erhielt das deutsche Team insgesamt acht Minuten Powerplay, konnte daraus jedoch kaum zwingende Abschlüsse oder nachhaltigen Druck auf das finnische Tor entwickeln. Stattdessen  hatten die Finnen mehrfach per Konter gute Chancen, scheiterten jedoch immer wieder am starken Grubauer.  In den Schlussminuten des Mittelabschnitts verteidigten die Finnen die knappe Führung äußerst diszipliniert und abgeklärt, sodass der Zwischenstand auch nach zwei Dritteln insgesamt leistungsgerecht war.

Wie man Powerplay spielt, bewies Finnland zu Beginn des Schlussabschnitts. Jesse Puljujärvi (44.) verwertete die zweite Überzahlmöglichkeit der Suomi zum 2:0. Deutschland steckte allerdings im Anschluss nicht auf und belohnte sich für seine Bemühungen mit dem ersten Turniertor zum 1:2-Anschlusstreffer durch einen strammen Schlagschuss von Stefan Loibl (49.). Im Anschluss war Deutschland ebenbürtig, nahe am Ausgleich dran und blieb bei einem erneuten Unterzahlspiel erstmals in der Partie schadlos. Für die Entscheidung sorgte dann ein Fehler in der eigenen Zone, den Aatu Raty zum 3:1-Endstand für Finnland verwertete. 

Auf diese Leistung lässt sich aus Sicht der DEB-Auswahl für die kommenden Partien aufbauen. Am Sonntag (20:20 Uhr) wartet die nächste Aufgabe gegen Lettland. 

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