Frölunda Göteborg und Luleå HF bestreiten das CHL-Finale

Vor elf Jahren bestritten Luleå HF und CHL-Rekordsieger Frölunda Göteborg das Finale in der Champions Hockey League. Damals ging Gastgeber Luleå als erster CHL-Sieger vom Eis. Nun wiederholt sich das Geschehen von damals, denn beide schwedischen Clubs bestreiten erneut das Finale.
Luleå startete in das Halbfinalrückspiel gegen den EV Zug mit der Empfehlung eines 3:2-Erfolges in der Schweiz und wiederholte nun das Ergebnis in eigener Halle. Beeindruckend dabei, dass die Schweden bereits nach 26 Spielminuten mit 3:0 führten und das Finale scheinbar sicher hatten. Aber ein Schweizer Doppelschlag machte die Begegnung noch einmal spannend. Am Ende konnten die Zuger jedoch nichts mehr zulegen, so dass Luleå verdient das Finale erreichte.
Ebenfalls sehr spannend verlief die innerschwedische Partie zwischen Frölunda Göteborg und Brynäs Gävle. Gävle, im Hinspiel etwas überraschend mit 0:2 unterlegen, ging schnell in Führung, verkraftete den Ausgleich gut und traf noch vor der ersten Pause zur erneuten Führung. Der Spieler des Tages kam jedoch nicht aus Gävle, sondern von Gastgeber Göteborg. Isac Heens erzielte beide Tore zum jeweiligen Ausgleich und weil Frölunda auch den letzten Ansturm der Gäste – Gävle nahm bereits 186 Sekunden vor dem Ende den Keeper vom Eis – überstand, steht Frölunda Göteborg erneut im Finale und könnte sich den Titel zum sechsten Mal sichern.
Die Aussicht auf den weiteren Cuperfolg ist groß, denn das Finale findet am 3. März in Göteborg statt.
Frölunda HC Göteborg – Brynäs IF Gävle 2:2 (1:2, 1:0, 0:0)
Gesamtstand: 4:2
Tore: 0:1 (03:32) Johannes Kinnvall (Bellows, Lindblom), 1:1 (11:50) Isac Heens (Niederbach, Lindholm), 1:2 (19:17) Johan Larsson (Bellows, Bertilsson), 2:2 (31:18) Isac Heens (Weissbach, Friberg)
Luleå HF – EV Zug 3:2 (2:0, 1:2, 0:0)
Gesamtstand: 6:4
Tore: 1:0 (06.41) Isac Hedqvist (Shinnimin, O`Neill), 2:0 (14:50) Pontus Andreasson (Laaksonen, Levtchi), 3:0 (25:35) Brendan Shinnimin (Engsund, Hedqvist), 3:1 (26:12) Gegory Hofmann (Kubalik), 3:2 (32:32) Tomas Tatar (Kubalik)













