CHL-Viertelfinale: Lukka Rauma gewinnt verdient gegen den EV Zug

Das war eine durchaus enge Geschichte. Der EV Zug setzte vor 2.000 Zuschauern die finnischen Gastgeber ziemlich unter Druck, zeigte sich jedoch in der Effizienz nicht so stark wie gewünscht. Letztlich gewann Lukko Rauma das Hinspiel im Viertelfinale der Champions Hockey League mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
Schon das 1:0 fiel ungewöhnlich. Intonen brachte die Scheibe in das Slot-Gewühl vor EVZ-Keeper Genoni, und dieser verlor kurz den Überblick, was Olsson ausnutzte. Sieben Minuten später leistete sich die Zuger Defensive im Aufbau einen extremen Fauxpas, den Ponthus Westerholm abfing, seinem Teamkollegen Aarne Intonen auflegte und der mit einem Slapshot Genoni keine Chance ließ. Überraschend dann der Zuger Anschluss. Obwohl die finnische Defensive in Unterzahl überlegt agierte, sahen die Zuger die winzige Lücke. Kubalik scheiterte noch an Raumas Keeper Antti Raanta und der Routinier, der in der letzten Saison selbst in der National League bei Genf gespielt hatte, war beim Nachschuss durch Mike Künzle chancenlos. Bevor sich jedoch Zug für die Schlussoffensive aufraffen konnte, führte Rauma wieder mit zwei Toren. Nachdem nacheinander Pathrik Westerholm und Saarela an Genoni im Zuger Kasten scheiterten, gelang es Ponthus Westerholm im dritten Versuch das 3:1 zu markieren.
Lukko Rauma – EV Zug 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Tore: 1:0 (19:00) Anton Olsson (Intonen, Viitasalo), 2:0 (26:19) Aarne Intonen (Westerholm), 2:1 (40:39) Mike Künzle (Kubalik, Kovar 5-4), 3:1 ( 42:53) Ponthus Westerholm (Pathrik Westerholm, Saarela)













