Michal Petrak konzentriert sich auf den Buchloer Nachwuchs

Michal Petrak wird nicht mehr für den ESV Buchloe spielen und widmet sich künftig ganz seiner Aufgabe als hauptamtlicher Nachwuchstrainer.
Beim ESV Buchloe endet eine prägende Spielerära. Michal Petrak wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Pirates in der Bayernliga auflaufen, sondern sich vollständig auf seine Aufgabe als hauptamtlicher Nachwuchstrainer konzentrieren.
Der gebürtige Tscheche, der im vergangenen Winter auch den deutschen Pass erhielt, war in den zurückliegenden sieben Jahren eine der zentralen Figuren im Buchloer Offensivspiel. Seit seinem Wechsel Ende 2019 vom Höchstadter EC in die Gennachstadt absolvierte Michal Petrak 223 Partien für den ESV Buchloe. Dabei erzielte der Center 104 Tore und bereitete 228 weitere Treffer vor. Damit ist er nach Alexander Krafczyk inzwischen der zweitbeste Scorer der Vereinsgeschichte.
Sportlich hinterlässt der 43-Jährige eine große Lücke. Neben seiner Spielübersicht und seiner Ruhe an der Scheibe prägten vor allem seine Stärke am Bully, seine Erfahrung und seine Konstanz das Spiel der Pirates über Jahre hinweg. Für Team-Manager David Strodel und den neuen sportlichen Leiter Christopher Lerchner war Petrak nicht nur auf dem Eis ein Ausnahmeakteur, sondern auch menschlich ein absoluter Gewinn für den Verein.
David Strodel sagt: „Michal hat den ESV in den vergangenen Jahren sportlich und menschlich geprägt wie nur wenige andere.“
Christopher Lerchner sagt: „Als Michal 2019 zu uns gestoßen ist, hat er sich sowohl sportlich als auch menschlich als absoluter Glücksfall für unseren Verein herausgestellt. Er war ein entscheidender Baustein für den Gewinn der Landesligameisterschaft und hat unsere Mannschaft auch in den folgenden Bayernligajahren angeführt.“
Ein Abschied vom Verein ist es allerdings nicht. Michal Petrak bleibt dem ESV Buchloe erhalten und soll den Nachwuchsbereich in zentraler Rolle weiterentwickeln. Damit übernimmt er künftig eine Schlüsselaufgabe in der langfristigen Ausrichtung des Klubs.














