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Drittel ohne Gegentor als Teilerfolg

U20-WM: DEB-Team ärgert Titelverteidiger USA

Lesedauer: 2 Minuten
Torhüter Lennart Neiße bekam im letzten Drittel kein Gegentor.
Torhüter Lennart Neiße bekam im letzten Drittel kein Gegentor. (Foto: picture alliance / BILDBYRÅN | JOEL MARKLUND)

Zum Auftakt der 50. Austragung der U20-Weltmeisterschaft in den Zwillingsstädten Minneapolis und St.Paul verlor die deutsche Mannschaft mit 3:6 (1:3, 2:3, 0:0) gegen die USA.

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1:11 und 4:10 so lauteten die letzten Ergebnisse eines DEB-Teams bei einer U20-WM gegen die favorisierte Mannschaft der USA. In der Grand Casino Arena, der Heimspielstätte der Minnesota Wild, konnte das Ergebnis am ersten Tag des Turniers im Rahmen gehalten werden.

Nach dem 0:3-Rückstand nach 16 Minuten agierte das Team mutiger und stellte durch Fabio Kose, der für die Löwen Frankfurt die Schlittschuhe schnürt und durch Simon Seidl, der beim EV Landshut in der DEL2 spielt, allerdings schon bei den Straubing Tigers DEL-Erfahrung sammeln konnte, den 2:3-Anschluss her.

Zur Hälfte des Spiels war man dran und lieẞ sich auch von einem weiteren Gegentor des Doppeltorschützen William Zellers nicht aus dem Rhythmus bringen. Der Düsseldorfer Lenny Boos netzte 56 Sekunden später zum 3:4. Bis zur zweiten Drittelpause erhöhte der Titelträger der letzten beiden Jahre auf 6:3.

Bei diesem Ergebnis blieb es. Eine starke Defensivleistung und Torhüter Lennart Neiẞe, der alle 15 Torschüsse im letzten Drittel parieren konnte, verhinderten weitere Gegentore.

Bereits am Abend um 20 Uhr deutscher Zeit geht es im zweiten Spiel gegen die Slowakei, die gegen Schweden mit 2:3 verlor, allerdings bis 237 Sekunden vor Schluss am Punktgewinn schnupperte.

Stimmen zum Spiel:

U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Wir hatten uns einiges vorgenommen heute zum Start in die WM. Wir haben viele Sachen während des Spiels insgesamt gut umgesetzt. Unsere Torwartleistung heute von Lennart Neiße war sehr gut und er hat uns die Chance gegeben, das Spiel gegen die USA im zweiten Drittel eng zu gestalten. Leider haben wir dann ein paar Entscheidungen getroffen, die nicht zum Ausgleich geführt haben, sondern uns zwei weitere Gegentreffer gekostet haben. Wir können dennoch viele positive Dinge mitnehmen für die nächsten WM-Spiele und ganz besonders schon für die nächste Partie gegen die Slowakei.“

Kapitän Tobias Schwarz: „Wir können insgesamt stolz sein auf unsere Leistung und darauf aufbauen. Wir wussten, dass die US-Amerikaner mit viel Tempo loslegen wollten, was sie dann auch direkt umgesetzt haben. Wir haben stark zurückgekämpft und haben einen Weg gefunden, Tore zu erzielen. Dennoch haben wir auch ein paar Fehler gemacht. Mit diesen Erkenntnissen können wir nun direkt weitergehen ins nächste Spiel gegen die Slowakei.“

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