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Der 2. Vorsitzende erklärt die Ziele des Vereins

Essener HC Steelers: Von der Pike aufbauen

Lesedauer: 3 Minuten
Das Logo der Steelers gibt es in zwei Varianten. Los geht es 2027 beim Skaterhockey.
Das Logo der Steelers gibt es in zwei Varianten. Los geht es 2027 beim Skaterhockey. (Foto: Essener HC Steelers)

Keine Schnellschüsse. Kein Hauruckverfahren. „Das wird nicht spektakulär“, sagt Stefan Pehlivanidis, „denn wir wollen diesen Verein von der Pike aufbauen.“

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Pehlivanidis, ist seit einer halben Ewigkeit Eishockeyfan. Erst beim EHC Essen-West, dann bei den Moskitos. Als Spielervater hat er sich im Essener Skaterhockey engagiert. Nun ist er 2. Vorsitzender des Essener HC Steelers. Von einem Konkurrenzverein gegenüber den Eagles Essen-West will er nicht sprechen. „Wir machen ein Angebot“, sagt er.

Dieses Angebot wird sich zur Saison 2027 zunächst einmal in einem Skaterhockey-Spielbetrieb niederschlagen. Langfristig könnte aber auch Eishockey ein Thema werden.

Zuletzt gab es Trubel am Westbahnhof. Streit um und mit der Eishockey-Nachwuchsabteilung. Gegenseitige Schuldzuweisungen, die im Rücktritt des langjährigen Jugendleiters Jörn Maritzen mündeten – und der Abmeldung von rund 60 Kindern, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtete. „Ich gehe davon aus, dass es mehr sind“, sagt Stefan Pehlivanidis. „Der Eishockey-Nachwuchs hat einen großen Adlerlass erfahren. Deswegen richtet sich unser Angebot auch ans Skaterhockey.“

In der Skaterhockey-Abteilung der Eagles engagiert sich der Spielervater nach wie vor. „Wenn man es uns gestattet, werden wir das auch bis zum Ende der Saison machen“, so Pehlivanidis. Im Skaterhockey wird eine Kalendersaison gespielt. Ab 2027 möchte der EHC Steelers dann mit seinem Angebot überzeugen. „Wir haben viele kompetente Menschen im Team, die Ahnung vom Aufbau eines Vereins haben, Mittelständler, ehemalige Spieler“, sagt Pehlivanidis. Dem will sich der Vorstand, den David Utz anführt, nun widmen. Im Hintergrund soll alles nachhaltig aufgebaut werden, ehe dann Hockey bei den Steelers gespielt wird – ob mit dem Skaterhockey-Ball oder mit dem Eishockey-Puck.

Von den (Eishockey-)Eagles hatte sich Stefan Pehlivanidis als Fan schon bei der Gründung abgewandt. „Ich habe mich dann voll auf das Skaterhockey konzentriert. Dort haben wir für die Kinder und Jugendlichen weitergearbeitet.“ Im Eishockey-Nachwuchs der Eagles herrscht Krisenstimmung. Thomas Böttcher, der Vereinschef, und der scheidende Jugendleiter Jörn Maritzen kommen auf keinen grünen Zweig mehr, wie es scheint. Als Maritzen seinen Abschied verkündete, sagte Böttcher gegenüber der WAZ: „Er weiß, dass wir noch die Sozialversicherung für die Trainer bezahlen müssen und alle Trainer noch einen Vertrag bis zum 30. Juni haben. Da werden noch Kosten in Höhe von 45.000 Euro auf uns zukommen.“

Zuletzt gab es zudem Verwirrung um Kündigungsfristen. Nun haben die Eagles, lautet WAZ-Bericht, allerdings ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Wie es bei den Eagles weitergeht, wird sich nun zeigen. Die Blau-Gelben haben sich als Meister der Regionalliga West das Aufstiegsrecht zur Oberliga erspielt. Das ist für den EHC Steelers erst einmal nicht von Belang. „Wir sind ein Verein aus dem Nachwuchs für den Nachwuchs.“ Was daraus letztlich wird? Auch das wird die Zeit zeigen.

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