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DEB-Traum von der Medaille geplatzt

2:6 - Deutschland verliert im Viertelfinale gegen die Slowakei

Lesedauer: 2 Minuten
Bundestrainer Harold Kreis.
Bundestrainer Harold Kreis. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)

Nach einer überzeugenden Vorstellung zieht die Slowakei verdient ins Halbfinale des olympischen Eishockey-Turniers ein.

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Deutschland - Slowakei 2:6 (0:1, 1:3, 1:2)

Die Slowaken kamen zunächst besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Abschlüsse. Auch die deutsche Mannschaft kam zu einigen guten Chancen, dennoch stand am Ende des ersten Drittel ein Torschussverhältnis von 17:5 zugunsten der Slowaken - und einer davon fand den Weg vorbei an Philipp Grubauer: Erik Cernak von Ex-Meister Tampa Bay Lightning zog von der blauen Linie ab, Pavol Regenda von den San Jose Sharks fälschte gekonnt ab und bugsierte den Puck ins Tor zu späten Führung im ersten Abschnitt. Hier hatten die Slowaken zudem etwas Glück, als zwei klare Fouls nicht geahndet wurden.

In den Mittelabschnitt starteten die Slowaken mit einem Doppelschlag: Milos Kelemen vom tschechischen Club Pardubice und Oliver Okuliar, der für Skellefteä in Schweden aufläuft, trafen mit zwei sehenswerten Einzelaktionen, in denen die deutsche Mannschaft zu offen in der Abwehr war und im Zweikampf nicht robust genug.

Dann - oder auch: erst dann - wurde das deutsche Spiel etwas geradliniger und es gingen mehr Scheiben zum Tor der Slowaken. Dennoch wurde das DEB-Team wieder kalt erwischt: Nachdem man einen Drei-gegen-Eins-Konter der Slowaken noch mit Glück und Geschick verteidigen konnte, war es kurze Zeit später wieder soweit. Einen Zwei-gegen-Eins-Konter spielten sie perfekt aus, Dalibor Dvorsky von den St. Louis Blues traf mit einem platzierten Handgelenkschuss.

Lukas Reichel brachte das deutsche Team nach 35 Minuten aus zentraler Position per Direktschuss nach toller Vorarbeit von Leon Draisaitl auf die Anzeigetafel - diese Kombi hätte 20 Sekunden vor der zweiten Sirene fast nochmal funktioniert, aber Reichel scheiterte aus kurzer Distanz am slowakischen Schlussmann Hlavaj.

Und was immer sich das Team von Harold Kreis in der zweiten Pause vorgenommen hatte - die Slowaken machten es noch in der ersten Minute des Schlussabschnitts zunichte. Nach einem Bully in der deutschen Zone fiel ein geblockter Schuss von Patrik Koch (Trinec, CZE) genau auf die Kelle von Pavol Regenda, der aus zentraler Position zum fünften Treffer für die Slowaken abschloss. Nach neun Minuten gab Freddie Tiffels der deutschen Mannschaft wieder etwas Hoffnung, als er mit dem "Draisaitl"-Schuss vom rechten Bullypunkt traf.

Rund vier Minuten vor dem Ende nahm Harold Kreis seinen Torwart Philipp Grubauer vom Eis. Deutschland kam noch zu einer guten Chance bei einem knapp verpassten Rebound von Lukas Reichel, dann aber machte Routinier Tomas Tatar alles klar für die Slowakei, die damit verdient ins Halbfinale einzog.

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