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Totes Tier an der Mannschaftsbank: Play-off-Zwist artet aus

Lesedauer: 2 Minuten
Ein echtes totes Tier an der Mannschaftbank der Füchse: Der EVD erwägt Schritte gegen diesen Vorfall.
Ein echtes totes Tier an der Mannschaftbank der Füchse: Der EVD erwägt Schritte gegen diesen Vorfall. (Foto: Füchse Duisburg)

Was ist da nur zwischen dem Deggendorfer SC und den Füchsen Duisburg los. Beim Aufwärmen zum dritten Play-off-Viertelfinalspiel in der Oberliga hing plötzlich ein toter Fuchs, scheinbar ein echter, an der Mannschaftsbank des EVD, der nun erwägt, dagegen vorzugehen. Bereits am Morgen wurden zwei Duisburger Spieler auf Antrag des DSC gesperrt. Proteste der Schwarz-Roten verstummten. Und in der ersten Pause gab es eine Attacke auf die Gästespieler.

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Deggendorfer SC – Füchse Duisburg 4:3 (2:2, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.
Play-off-Stand: 2:1

Das war dann doch ein Stück weit jenseits vom Play-off-Hockey. Ein Zuschauer ging in der ersten Drittelpause auf die Spieler des EV Duisburg los. Die wiederum boten mit 13, später nur noch zwölf Feldspielern eine bemerkenswerte Leistung beim Süd-Meister der Oberliga. Letztlich gewann der Deggendorfer SC die Partie in der 70. Minute mit 4:3 nach Verlängerung. Marco Baßler erzielte den Siegtreffer für die Niederbayern. Die Gäste hatten nach einem Doppelschlag im zweiten Drittel zwischenzeitlich mit 2:1 geführt. Die spätere Deggendorfer Führung glich Philippe Sanche im Schlussabschnitt aus. „Natürlich bin ich froh über das Ergebnis. Aber das ist kein normaler Tabellenvierter“, sagte DSC-Trainer Casey Fratkin.

Hannover Scorpions – Selber Wölfe 5:3 (3:0, 2:1, 0:2)
Play-off-Stand: 2:1

Die Wedemärker haben die Serie nach der Auftaktniederlage erfolgreich gedreht. Nach nicht einmal vier Minuten lagen die Mellendorfer mit 3:0, später dann mit 5:0 vorne. Die Selber Wölfe gaben allerdings nicht auf und verkürzten bis zur 54. Minute auf 3:5, am Sieg der Scorpions war aber nicht mehr zu rütteln.

Tilburg Trappers – Tölzer Löwen 5:2 (0:0, 2:2, 3:0)
Play-off-Stand: 3:0

Die Gäste aus Bad Tölz hielten die Partie zwar lange offen, dennoch stehen die Tilburg Trappers nach nun drei Siegen in drei Spielen dicht vor dem Einzug ins Halbfinale. Phil Marinaccio brachte die Niederländer mit seinem Treffer zum 3:2 in der 49. Minute auf die Siegerstraße. Ties van Soest und nochmal Marinaccio machten den Erfolg perfekt.

Memminger Indians – Hannover Indians 6:3 (1:2, 1:1, 4:0)
Play-off-Stand: 3:0

Auch im Indianer-Duell bahnt sich ein Seriensieg des ECDC an, der nun ebenfalls mit 3:0 vorne liegt. Dabei bot der ECH dem Süd-Zweiten einen starken Kampf und führt nach knapp 26 Minuten bereits mit 3:1, ehe die Hausherren das Spiel durch ein bärenstarkes Schlussdrittel drehten. Der 3:3-Ausgleich der Gastgeber fiel dabei sogar in Unterzahl.

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