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Neue Halle soll 2029 fertig sein

Stadtratsausschuss beschließt einstimmig den Eishallen-Neubau in Duisburg

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Michael Fomin (links) und Martin Schymainski bejubeln den Derbysieg der Füchse Duisburg in Herne.
Jubel bei den Füchsen: Die Zukunft des Eissports in Duisburg ist langfristig gesichert. (Foto: Daniela Schmidt/Füchse Duisburg)

Das ist ein guter Tag für den Eissport in Duisburg. Am Donnerstag hat der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates einstimmig, auch ohne Enthaltungen, über die Parteigrenzen hinweg den Neubau einer Eissporthalle an der Wedau beschlossen.

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Bereits vor zwei Tagen hatte die Stadt über die anstehende Entscheidung informiert. Aufgrund der Dringlichkeit für den Bau einer Interimslösung, die bis zum Start der Saison 2026/27 fertiggestellt sein muss, hat der Ausschuss in Form eines Eilantrags vorab für den eigentlichen Stadtrat entschieden.

Die politischen Argumente lagen auf der Hand. Der Umstand, dass die neue Eissporthalle zwei große Eisbahnen haben wird, wird den Jungfüchsen, aber auch dem Eiskunstlauf-Nachwuchs beim DSC Kaiserberg ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Die energetische Situation wird sich nachhaltig verbessern, da mit der neuen Technik effizienter zwei Bahnen betrieben werden können, als es bei der einen aktuellen Bahn derzeit der Fall ist. Neben dem Eishockey-Nachwuchs findet auch Schulsport in der Duisburger Eissporthalle statt. Dazu kommen die zahlreichen Hobbyvereine und der öffentliche Lauf.

Der politische Wille für den Neubau war schon länger da, das Problem war die Finanzierung in Folge der finanziellen Probleme einer städtischen Wohnungsgesellschaft, die den Etat der Stadt massiv belastet. „Daher war die Verzögerung keine Zeitverschwendung“, sagte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Stattdessen wurde nun eine finanzierbare Lösung gefunden, die im Nachgang, wie Sportdezernent Martin Linne ausführte, erweitert werden kann. Die „Skalierbarkeit“ bedeutet, dass sich die Zuschauerzahl der neuen Halle nun aus der Bauplanung ergeben wird, aber mindestens bei 2500 liegt. In einer zweiten Ausbaustufe sei zu einem späteren Zeitpunkt eine Erweiterung auf maximal 4999 Zuschauerplätze möglich; mit dieser Größe wurde zunächst ursprünglich geplant. Hier wären allerdings Baukosten in Höhe von 90 Millionen Euro entstanden.

Im August soll nun die Interimshalle auf der Bezirkssportanlage Wedau I mit Kosten von zwei Millionen Euro pro Jahr errichtet werden. „Wir gehen von einer Bauzeit von zweieinhalb bis drei Jahren für die neue Eissporthalle aus. Ich wäre aber auch nicht böse, wenn es schneller ginge“, sagte OB Link. Die Gesamtkosten für Abriss und Neubau liegen bei rund 40 Millionen Euro. Die Abwärme der neuen Eissporthalle soll dann genutzt werden, um das naheliegende Schwimmstadion (mit) zu heizen. Die neue Eissporthalle soll zur Saison 2029/30 eröffnet werden.

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