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Gute Leistung nach langer Verletzungspause

Selber Wölfe setzen weiter auf Patrick Klöpper

Lesedauer: 2 Minuten
Patrick Klöpper bleibt in Selb.
Patrick Klöpper bleibt in Selb. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)

Die Selber Wölfe können eine weitere wichtige Personalentscheidung vermelden: Stürmer Patrick Klöpper wird auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Porzellanstädter tragen. Trotz einer langen verletzungsbedingten Pause zeigte der 32-Jährige nach seiner Rückkehr eindrucksvoll, welches Potenzial in ihm steckt.

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Als Patrick Klöpper im vergangenen Sommer aus der Wedemark nach Selb wechselte, waren die Erwartungen klar: Energie, Erfahrung und Einsatzbereitschaft für die Offensive der Wölfe. Eine hartnäckige Verletzung bremste den „Malocher“ – wie er sich selbst beschreibt – jedoch früh aus und zwang ihn über mehrere Monate zur Zuschauerrolle. An einen vorschnellen Abschied war für die Verantwortlichen dennoch nie zu denken, wie der Sportliche Leiter Frank Hördler bekräftigt: „Patrick hat in einer schweren Zeit großen Ehrgeiz und starkes Durchhaltevermögen gezeigt. Sein Comeback und seine Leistungen in den Playoffs haben klar gezeigt, dass er für uns ein absoluter Leistungsträger ist.“ Der Spieler selbst blickt offen auf diese schwierige Phase zurück: „Die letzte Saison war die schwierigste meiner bisherigen Karriere, daraus mache ich kein Geheimnis. Ich bin zuvor noch nie so lange ausgefallen. Mental war es sehr, sehr schwer, vor allem weil es zunächst keine klare Diagnose gab.“ Umso wichtiger sei für ihn der Rückhalt im Umfeld gewesen: „Als die Diagnose feststand, wurde ein klarer Reha-Plan erstellt. Für mich, Frank Hördler, Stefan Weber, Josef Huber – die immer hinter mir standen – dazu die Physios und das Reha-Team in Gefell, war eines klar: Ich will in den Playoffs dabei sein und es allen zeigen – vor allem aber auch mir selbst.“

Nach seiner Rückkehr aufs Eis konnte der Linksschütze zwar noch nicht von körperlicher Topform sprechen, zeigte aber genau jene Qualitäten, die ihn auszeichnen: Hohe Laufbereitschaft, intensive Zweikampfführung und ein enormes Arbeitspensum für die Mannschaft. „Nach so langer Zeit von Topform zu reden, wäre unrealistisch – das weiß ich und das wusste auch jeder Fan und jeder Offizielle“, ordnet der 32-Jährige ein. „Natürlich hätte ich gerne mehr gezeigt, aber ich habe mein Bestes gegeben und alles rausgehauen, wozu mein Körper in dem Moment in der Lage war.“

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