Indians unterliegen Moskitos Essen 1:2Hannover Indians

Indians unterliegen Moskitos Essen 1:2Indians unterliegen Moskitos Essen 1:2
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Die wichtigste Erkenntnis für Indians-Coach Peter Willmann und für alle Fans war, dass man sich auf die Nr. 2 verlassen kann. Ansgar Preuß, 18-jähriges Talent aus dem eigenen Nachwuchs und am heutigen Tage der kleinste Akteur auf dem Eis, konnte sich nach Spielende mit dem indirekten Titel des „Spieler des Tages“ rühmen. Der gebürtige Salzgitteraner, als Back-up für die Nr. 1 Boris Ackers vorgesehen, stand erstmals über die volle Distanz im hannoverschen Kasten und er zeigte, dass er nicht gewillt ist, den Kampf um die Nr. 1 vorzeitig aufzugeben. Etwa fünfzig Mal musste Preuß eingreifen und von den beiden unhaltbaren Schüssen von Aaron McLeod (5.) und Jan Barta (47.) abgesehen, verhinderte er gekonnt ein mögliches 3:10.

Erkenntnis Nr. 2 für Willmann: Die Abwehr baute sich an der großartigen Leistung ihres Keepers sowie des Leitwolfs Nick Anderson auf. Vom Kanadier geführt zeigten die Defensivkräfte des Gastgebers eine starke Leistung, spielten stark zurückgezogen und standen ihren Essener Gegenspielern permanent auf den Füßen bzw. Schlittschuhen.

Erkenntnis Nr. 3: Wenn der Gegner, in diesem Fall mit den Essenern ein sicherer Anwärter auf die Play-off-Endrunde, läuferisch und technisch so stark ist und die Indians über weite Teile des Spieles in die eigene Zone drängt, dann wäre es wichtig, wenn die Konter schneller und präziser durchgeführt werden. Hier kam zu wenig Entlastung und so wurde es ein relativ entspannter Abend für die Essener Deckung. Keeper Christian „Der“ Wendler im Moskitos-Kasten wurde jedenfalls, im Gegensatz zu seinem Pendent, nicht warm geschossen, musste aber immer auf der Hut sein.

Erkenntnis Nr. 4: Sein Team spielte das Powerplay effektiv. Ganze zwei Möglichkeiten bekam man, ein Treffer, in diesem Fall von Aaron Reckers (13.) wurde erzielt. Die Quote von 50 Prozent darf gerne beibehalten werden.

Erkenntnis Nr. 5: Bob Wren ist nicht zu ersetzen. Ohne seine Präsenz – er fehlte wegen einer Verletzung vom Freitagspiel in Duisburg – fehlt es eindeutig an Schlagkraft. Außerdem waren die angekündigten Gastspieler Noureddine Bettahar von den Löwen Frankfurt und Kyle Doyle aus Kassel nicht dabei. Mit diesen beiden Spielern hätte es im Sturm sicherlich mehr Power gegeben.

Trotzdem waren die knapp 1.400 Zuschauer von dem Auftritt ihres Teams sehr angetan. Die Hannover Indians haben bewiesen, dass auch in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist. Am kommenden Freitag misst man sich erneut mit den Füchsen Duisburg (Bully: 20 Uhr), wobei interessant sein wird, wie die Indians im Gegensatz zu den Hannover Scorpions abschneiden werden, die am Sonntag zu Hause mit 1:7 unterlagen.


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