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Hannover Indians

Indians trotzen dem Schicksal

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Indians trotzen dem Schicksal

Mit einem harterkämpften 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung vor der fantastischen Kulisse von 3.679 Zuschauern zementierte Tabellenführer Hannover Indians seine Tabellenführung mit nunmehr 52 Punkten und fünf Punkten Vorsprung vor dem spielfreien Lokalrivalen Hannover Scorpions.

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Ohne über einem halben Dutzend Stammspieler wird es für Indians-Chef Peter Willmann immer schwerer ein Team aufzustellen. Zu allem Überfluss verletzte sich noch vor der Partie Kontingentspieler Oliver Duris, so dass es letztendlich schon eine Überraschung war, als Duris dann doch auflief. Je mehr Spieler bei den Indians fehlen, desto schwieriger wird es natürlich, die immer wieder frisch zusammen gewürfelten Reihen einzuspielen. Da war es dann auch kein Wunder, dass die Timmendorfer,  die schon beim 3:5 bei den Scorpions und erst recht mit dem 3:1 in Hamburg einen klaren Formanstieg zeigten, mit 2:0 in Führung gingen. Christian Herrmann (9.) wurde von Suchomer in Szene gesetzt und war erfolgreich. Wie gut, dass Indians mit Christoph Koziol nicht nur einen Führungsspieler aufbieten konnten sondern auch einen effektiven Torschützen. Das zweite Drittel hatte kaum begonnen, da traf Koziol (24.) zum wichtigen Ausgleich. Im ausgeglichenen Mitteldrittel zeigten die Hannoveraner ihre Qualitäten, als zehn Minuten später Oliver Duris (34.) seine Wichtigkeit für das Team mit der ersten Führung zum 2:1 dokumentierte. Wenige Sekunden vor Drittelende dann die erste Vorentscheidung. Indians-Verteidiger Armin Finkel verursachte mit der ersten ECH-Strafe des Abends gleich einen Penalty, der jedoch von Indians-Goalie Boris Ackers entschärft werden konnte. Der Höhepunkt des dritten Drittels bildete zweifellos das Zusammentreffen von Indians-Defender Frank Richardt und Timmendorffs Stürmer Thorben Saggau in der 47. Spielminute. Während Saggau mit einer 10-Minuten-Strafe davon kam, musste Richardt für fünf Minuten auf die Strafbank, plus anschließender Spieldauerstrafe. Es folgte eine Nervenschlacht aus hannoverscher Sicht, die erfolgreich überstanden wurde. 30 Sekunden nach Ablauf der Strafe war es dann doch soweit. Der neue Ausländer der Beach-Boys, Michael Chvostek (53.), markierte den Ausgleich zum 2:2. Mit dem verdienten Ausgleich ging es in die Verlängerung. Die Entscheidung fiel schließlich durch Artus Grass. Der Kasache in ECH-Diensten verhalf seinem Verein zum erhofften Zusatzpunkt und lässt die Hannover Indians als Tabellenführer der Oberliga Nord in das neue Jahr einschweben. Fazit: Die Hannover Indians haben die erste Saisonhälfte mit der Tabellenführung in der Oberliga Nord abgeschlossen. Wenn jetzt die Verletztenliste wieder kürzer wird, dann wird es für alle Vereine schwierig werden, an den Indians noch vorbei zu ziehen. Die Beach Boys haben zuletzt gezeigt, dass der Tabellenplatz nicht zur Leistungsstärke passt. In der Vorrunde sollte Platz sieben drin sein, in der zweiten Runde ist mit solchen Leistungen wie in den letzten Wochen alles möglich.

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