Crocodiles Hamburg schlagen zu Hause auch den Tabellenführer4:2-Sieg gegen die Tilburg Trappers

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Im Vergleich zum Freitagsspiel gab es zwei Änderungen im Kader der Hamburger: Kai Kristian stand wieder im Tor und Jan Tramm rückte nach einer leichten Verletzung wieder in die Aufstellung. Neuzugang Chase Witala konnte erst eine Trainingseinheit absolvieren und ist gesundheitlich leicht angeschlagen, weshalb der Kanadier noch geschont wurde.

Auf dem Eis boten die Krokodile hingegen das gleiche Bild wie schon am Freitag. Ein starker Start ins Spiel und eine verdiente Führung nach nur knapp vier Minuten. In Überzahl schlug Norman Martens mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie zu. Die Crocodiles blieben dran und legten nach. Rico Rossi veredelte ein Zuspiel von Dennis Reimer (16.) und Dominik Lascheit erhöhte sehenswert auf 3:0 (18.).

Die Euphorie der 1283 Zuschauer wurde von den Tilburgern im zweiten Drittel allerdings gedämpft. Nur 12 Sekunden waren gespielt, da erzielte Mitch Bruijsten nach einem leichtfertigen Puckverlust schon das 3:1. Und plötzlich war Verunsicherung im Spiel der Hausherren, während die Gäste Aufwind bekamen. Als sich Jonne de Bonth eine Strafe einhandelte, hatten die Hanseaten die Gelegenheit, sich von den wütenden Angriffen der Gäste zu erholen – doch es kam anders. In Unterzahl konterten die Trappers Hamburg aus und Danny Stempher vollendete zum 3:2 (29.). Als de Bonth sich ein zweites Mal Richtung Strafbank verabschiedete und Mitch Bruijsten ihm Gesellschaft leistete, klappte es dann doch noch mit dem Powerplay-Tor für die Crocodiles. Per Direktabnahme traf Patrick Saggau zum 4:2 (40.).

Der letzte Spielabschnitt war umkämpft und die Trappers erspielten sich Chancen, doch Kai Kristian blieb fehlerfrei, wenn seine Vorderleute die Abschlüsse nicht verhindern konnten. Es blieb also beim 4:2 für die Crocodiles, doch der Sieg hatte einen bitteren Beigeschmack. Thomas Zuravlev blieb nach einem Zweikampf verletzt liegen und musste ins Krankenhaus. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass nichts gebrochen ist. Weitere Untersuchungen durch das Ärzteteam der Hamburger folgen.

„Wir haben sehr gut angefangen. Im ersten Drittel waren wir da, auch unser Powerplay war da. Wir haben spielerisch überzeugt und viele Sachen richtig gemacht. Mit dem 3:0 haben wir dann gedacht, dass wir es locker angehen können. Da gab es dann viele Scheibenverluste an der offensiven und defensiven blauen Linie. Tilburg ist ein Topteam, die machen dann zwei Tore. Entscheidend war das 4:2, das hat uns nochmal Luft verschafft. Ich bin sehr froh, dass wir das Ergebnis nach Hause gebracht haben“, sagte Trainer Jacek Plachta.

Für die Hamburger war es der achte Heimsieg in Serie und der erste Heimsieg gegen die Tilburg Trappers.


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