Kontinuität in der Vereinsführung

Ein kleiner SchrittEin kleiner Schritt
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Die Jahreshauptversammlung des EHC Dortmund am Dienstagabend im VIP-Raum der Westfalen Elche brachte die Bestätigung der kontinuierlichen Vereinsarbeit. So wurden die beiden Vereinsvorsitzenden Günter Kuboth und Gerd Alda, die seit vier Jahren den EHC führen, für weitere zwei Jahre ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt. Für Zufriedenheit sorgte bei den Vereinsmitgliedern auch die präsentierte Bilanz, sowohl in sportlicher als auch finanzieller Hinsicht. „Die Saison 2008/09 war keine leichte. Wir waren mit hohen Zielen und großen Erwartungen in die Spielzeit gegangen, dementsprechend groß war dann auch der Druck. Hinzu kamen die internen Mannschaftsprobleme trotz der Tabellenführung, die dann im letzten November zum Trainerwechsel führten. Uns war das Risiko bewusst, aber wir sahen das Erreichen unserer Ziele als gefährdet an. Das Saisonergebnis mit dem erreichten Aufstieg hat dann gezeigt, dass die Entscheidung richtig war“, erläuterte der 1. Vorsitzende, Günter Kuboth bereits in seiner Eröffnungsrede.

Wirtschaftlich haben die Westfalen Elche die abgelaufene Saison mit einem leichten Plus abgeschnitten. „Der Verein arbeitet seit 13 Jahren wirtschaftlich solide und seriös. Allen finanziellen Verpflichtungen konnte immer pünktlich nachgekommen werden. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wobei man darauf hinweisen muss, dass wir mittlerweile in finanziellen Größenordnungen vorgestoßen sind, die fast schon einem mittleren Wirtschaftsunternehmen entsprechen“, führte der 2. Vorsitzende, Gerd Alda, vor den Mitgliedern aus. Das seriöse Arbeiten wurde auch vom Wirtschaftsrat durch Andreas Bobon und Norbert Proyer unterstrichen. So wurde dann auch das präsentierte Zahlenwerk ebenso ohne Gegenstimmen angenommen wie der neue Etatansatz. Der ist für die kommende Saison vereinsbezogen deutlich niedriger, da eine GmbH in Gründung ist. Damit gehen die (gestiegenen) Kosten der Oberliga-Mannschaft komplett auf die GmbH über. Dazu wurde den Mitgliedern ausführlich der neue Weg erläutert. Durch eine Satzungsänderung behält der Verein auch bei der GmbH die komplette Kontrolle.

„Die neue Gesellschaftsform ist für die Teilnahme an der Oberliga nötig. Wir haben aber bewusst darauf verzichtet, einen separaten Geschäftsführer einzustellen oder weitere Personen von Außen hinzu zu nehmen. Deshalb bestimmt auch der Verein in Person der beiden Vorsitzenden die Arbeit der GmbH. Diese Vorgehensweise war uns wichtig, der Verein ist auch Gesellschafter und bestimmt damit auch die Geschicke der GmbH. Damit kann der EHC Dortmund auch auf allen Ebenen seine seriöse Arbeit fortsetzen“, so der alte und neue Vorstand der Westfalen Elche.