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Enge Kooperation

Iserlohn Roosters, Kölner Haie und Füchse Duisburg intensivieren Nachwuchsprogramm

Lesedauer: 2 Minuten
Foto: dpa

Die Iserlohn Roosters, die Kölner Haie und die Füchse Duisburg bauen ihre Kooperation zur Förderung des deutschen Eishockey-Nachwuchses zur Saison 2026/27 weiter aus. Kern des Projekts ist ein Satellitenprogramm, das talentierten jungen Spielern ermöglicht, flexibel zwischen den beteiligten Mannschaften eingesetzt zu werden — und damit deutlich mehr Spielpraxis auf leistungsorientiertem Niveau zu sammeln, als es ein klassisches Ligajahr bietet.

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Das Programm war bereits in der Saison 2025/26 angelaufen. Für die kommende Spielzeit haben die drei Clubs die Strukturen gemeinsam weiterentwickelt und das Konzept auf eine breitere Basis gestellt.

Den Auftakt bildet ein gemeinsames Sichtungs- und Entwicklungscamp vom 30. Juli bis zum 1. August 2026 in der Eissporthalle am Seilersee in Iserlohn. Alle für das Programm vorgesehenen Spieler werden dort erstmals gemeinsam auf dem Eis stehen. Neben sportlichen Einheiten stehen Themen wie Athletik, Ernährung und Karriereplanung auf dem Programm.

„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam den nächsten Schritt in der bereits 2025/2026 gestarteten Kooperation, im Sinne der Förderung junger deutscher Spieler gehen. Das gemeinsame Camp wird zum Start der neuen Saison ein wichtiger Baustein dafür sein“, sagt Franz Fritzmeier, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters.

„Der Standort Duisburg hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er gewinnbringend für die Förderung junger Spieler sein kann. Wir wollen unsere bestehende Kooperation intensivieren und eine optimale Förderung der jungen Spieler gewährleisten. Ein gemeinsam veranstaltetes Sichtungscamp bildet dabei einen weiteren wichtigen Baustein, um talentierte Spieler gezielt zu sichten und zu fördern“, wird Matthias Baldysder, Sportdirektor der Kölner Haie, zitiert.

Tom Södler, Geschäftsführer der Füchse Duisburg, sagt: „Wir haben das letzte Jahr schon alle das Potenzial dieser Kooperation sehen können. Jetzt wollen wir das konsequent ausbauen und Duisburg zusammen mit Köln und Iserlohn zu dem Oberliga-Standort machen, der jungen Spielern echte Entwicklung bietet. Dafür braucht es aber mehr als nur Eiszeit. Es braucht erfahrene Profis, die wissen, was es heißt, auf diesem Niveau zu spielen, die bereit sind, ihr Wissen auch wirklich weiterzugeben und ein professionelles Umfeld. Diesen Mix wollen wir in Duisburg weiter gemeinsam ausbauen.“

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