Hoffnung für Eishockey im Schatten des Glaselefanten?

Noch ist der Rückzug der Hammer Eisbären nicht vollzogen. Zwar hatte die EB Spielbetriebs GmbH gemeldet, dass „unzumutbare Forderungen“ seitens der Stadt Hamm die GmbH dazu veranlasst haben, „die Hammer Eisbären vom Oberliga-Spielbetrieb der Saison 2014/15 zurückzuziehen“, doch diesen Rückzug könnte nur der Stammverein Lippe-Hockey Hamm vornehmen, der nun aber versucht, diesen Rückzug zu vermeiden.
Der Grund ist einfach: „Es geht für das Hammer Eishockey ums Überleben“, erklärt LEV-NRW-Ligenleiter Markus Schweer.“ Und das gleich aus zwei Gründen: Wenn eine 1b-Mannschaft gemeldet ist, kann man zwar eben diese 1b vom Spielbetrieb abmelden, um die erste Mannschaft aufzustocken, anders herum geht es aber nicht. „Wenn man die erste Mannschaft abmeldet, verliert gemäß den Statuten auch die 1b-Mannschaft ihre Startberechtigung. Und da es zudem eine Jugendmannschaft gibt, verfügt Lippe-Hockey Hamm über genügend Spieler.“ Der andere Grund: Der Rückzug würde ebenfalls statutengemäß eine Ausgleichzahlung des Vereins an den Verband bewirken, die der Verein kaum leisten kann, sodass es besser ist, eine Mannschaft irgendwie an den Start zu schicken. „Ich habe mit Herrn Koch vom Verein gesprochen, der erklärt hat, dass Lippe-Hockey Hamm versuchen wird, mit Spielern aus der 1b-Mannschaft und der Jugend eine Oberliga-Mannschaft auf die Beine zu stellen“, berichtet Ligenleiter Schweer. Die Voraussetzung ist natürlich, dass die Stadt Hamm mit der städtische Maximilianpark Hamm GmbH das Eis aufbereitet und zu einem Preis vermietet, den der Verein zu leisten in der Lage ist.














