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Colorado Avalanche löst als erstes Team das Playoff-Ticket

Trotz Führung: Utah Mammoth verlieren zuhause gegen die Anaheim Ducks

Lesedauer: 3 Minuten
JJ Peterka im Trikot der Utah Mammoth
Nationalspieler JJ Peterka im Trikot der Utah Mammoth (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Melissa Majchrzak)

Die Florida Panthers müssen sich hingegen auf einen lange Sommerpause einstellen.

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Utah Mammoth - Anaheim Ducks 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)

Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, als die Utah Mammoth durch einen Direktschuss von Dylan Guenther vom linken Bullypunkt in Führung gingen. Eingeleitet hatte die Aktion JJ Peterka, der damit seinen 20. Assist in dieser Saison erreichte. Doch dann kamen die Enten zurück: Ryan Poehling traf nach energischer Einzelleistung in Unterzahl noch im ersten Drittel zum Ausgleich. Im Mitteldrittel traf Routinier Alex Killorn zur Führung für die Kalifornier, als eine Strafe gegen Utah gerade abgelaufen war. Diesen Vorsprung verteidigten die Ducks, die 29 Schüsse der Mammoth blockten, bis in die Schlussphase, bis Cutter Gauthier und Mikael Granlund die Partie mit zwei Treffern ins leere Tor der Mammoth entschieden.

Trotz der Niederlage hat das Team von JJ Peterka sieben Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz.

Chicago Blackhawks - Colorado Avalanche 1:4 (0:2, 1:0, 0:2)

Gleich zwei Meilensteine haben die Colorado Avalanche mit ihrem Sieg bei den Chicago Blackhawks erreicht. Sie kamen als erste Mannschaft auf 100 Punkte und qualizierten sich als erstes Team für die Playoffs. Nathan MacKinnon bereitete drei der vier Treffer der Avs vor, Martin Necas erzielte ein Tor und legte zwei Treffer auf.

Für Nathan MacKinnon war es das 18. Spiel in dieser Saison, in dem er drei Punkte erzielte, nur Peter Stastny (1982/83) und Joe Sakic (2000/01) haben dies in der Franchise-Historie jeweils 19 Mal geschafft.

Während Colorado also sicher in der Endrunde steht, muss sich der amtierende Meister Florida Panthers auf ein Frühjahr ohne Playoffs einstellen: Nach der 1:4-Niederlage bei den strauchelnden Calgary Flames haben sie derzeit 13 Punkte Rückstand auf einen Playoff-Platz bei noch ebenso vielen ausstehenden Spielen. Der Sprung auf einen der Wildcard-Plätze ist damit rechnerisch noch möglich, aber dann müssten die Panthers sehr bald eine Siegesserie starten. Dazu scheint das vom Verletzungspech geplagte und nach drei Jahren mit jeweils sehr langen Playoff-Runs vielleicht auch ausgelaugte Team jedoch nicht in der Lage zu sein.

Auch die Toronto Maple Leafs, punktgleich mit den Panthers, werden wohl die Playoffs verpassen: Sie verloren mit 3:4 auf eigenem Eis gegen die Carolina Hurricanes. Rookie Alexander Nikishin entschied die Partie nach nur 41 Sekunden in der Overtime. Eine Aufholjagd der Leafs scheint im Moment unwahrscheinlich: Ihr Superstar Auston Matthews musste sich nach einem Knie-Check von Anaheims Rauhbein Radko Gudas einer Operation unterziehen und wird in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten.

Mit einem 2:1-Sieg gegen die New Jersey Devils wahrten die Washington Capitals ihre Playoff-Chancen. Im Moment haben sie sechs Punkte Rückstand auf die auf dem achten Platz stehenden Detroit Red Wings.

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