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Patrick Kane stellt NHL-Rekord ein

Philipp Grubauer führt Seattle zum Sieg, Utah gewinnt beim Meister

Lesedauer: 4 Minuten
Nationaltorwart Philipp Grubauer im Trikot der Seattle Kraken.
Nationaltorwart Philipp Grubauer im Trikot der Seattle Kraken. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Maddy Grassy)

Nico und Marco Sturm müssen mit ihren Mannschaften Überstunden machen, sind aber am Ende erfolgreich.

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Seattle Kraken - Washington Capitals 5:1 (0:0, 3:0, 2:1)

Einen ungefährdeten Heimsieg feierten die Kraken gegen das Team aus der US-Hauptstadt. Dabei waren Stürmer Jared McCann und Torwart Philipp Grubauer die Männer des Spiels. McCann war mit zwei Toren und zwei Assists an vier von fünf Treffern der Kraken beteiligt. Philipp Grubauer parierte 19 von 20 Schüssen der Gäste und wurde mit einer Fangquote von 95 Prozent zum "Third Star of the Game" gewählt. Er hat damit die Bestätigung dafür geliefert, was er Anfang der Woche in einem Pressegespräch über seine derzeit starke Form berichtet hatte: "Wir haben einen neuen Trainer und ich bekomme jetzt die nötige Eiszeit, denn nur auf dem Eis kann ich verschiedene Situationen wirklich durchspielen. Ich habe im Januar acht oder neun Mal gespielt und habe das Vertrauen der Trainer. Das war letztes Jahr nicht so." Zum neuen Spielsystem sagte er: "Wir sind jetzt defensiver orientiert, auch das war letztes Jahr anders, da hatten wir gefühlt gar kein System. Deswegen haben wir guten Spielern beim Gegner zu viel Zeit gegeben. Das machen wir dieses Jahr besser, das fängt bei Details im Forecheck an, geht über das Spiel 5-gegen-5 in der neutralen Zone bis zum Spiel in der eigenen Zone, so dass wir als Torhüter weniger aggressiv spielen müssen."

Mit diesem neuen System gestatteten sie den Caps nur 20 Torschüsse, lediglich Alex Ovechkin in Überzahl konnte Grubauer überwinden.

Trotz ihres Sieges konnten die Kraken nicht auf einen Playoff-Rang springen, weil sowohl die Kings in Detroit als auch die San Jose Sharks in Vancouver gewannen. Alle drei Mannschaften haben 57 Punkte auf dem Konto, derzeit stehen die Sharks auf dem zweiten Wildcard-Platz.

Florida Panthers - Utah Mammoth 3:4 (0:1, 2:1, 1:2)

Beim amtierenden Meister fuhren JJ Peterka und die Utah Mammoth den neunten Sieg aus den letzten elf Spielen ein. Ganz besonders gefreut haben dürfte sich Utahs Schlussmann Vitek Vanecek, der nach Niederlagen als Starter seinen ersten Sieg seit Ende Oktober für das Team aus Salt Lake City einfuhr. Peterka kam in rund 17 Minuten Eiszeit auf einen Torschuss und ging mit einem Wert von -2 aus der Partie.

Detroit Red Wings - Los Angeles Kings 1:3 (0:0, 1:1, 1:2)

Patrick Kane hat bei der 1:3-Heimniederlage der Detroit Red Wings Geschichte geschrieben: Durch einen Assist gegen die Kings ist er mit nun 1374 Punkten gemeinsam mit Mike Modano der beste US-amerikanische Scorer der NHL-Historie. Die Freude getrübt haben dürfte die Tatsache, dass er damit die Niederlage gegen die Kalifornier nicht abwenden konnte: Nach 0:2-Rückstand konnten sie durch das Tor von Alex DeBrincat in der Schlussphase bei bereits gezogenem Torwart nur noch verkürzen, ehe Corey Perry mit dem Empty Netter alles kar machte für die Kings.

Moritz Seider war an dem Treffer der Red Wings ebenfalls als Vorbereiter beteiligt und kam in mehr als 26 Minuten Eiszeit auf drei Torschüsse, vier geblockte Schüsse und drei Hits. Er ging mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Bilanz aus dem Spiel.

Marco Sturm fuhr mit den Boston Bruins den neunten Sieg aus den letzten elf Spielen ein: Sein Team gewann 3:2 nach Verlängerung gegen die Nashville Predators. David Pastrnak erzielte per Abstauber den entscheidenden Treffer. Auch Nico Sturm und die Minnesota Wild mussten gegen die Chicago Blackhawks Überstunden machen, aber auch die gewannen - mit 4:3 nach Penaltyschießen. Kirill Kaprizov verwandelte als einziger der sechs Schützen.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick:

Toronto Maple Leafs - Buffalo Sabres 4:7 (2:3, 1:1, 1:3)
Montreal Canadiens - Vegas Golden Knights 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0 - OT)
New Jersey Devils - Winnipeg Jets 3:4 (1:1, 1:3, 1:0)
St. Louis Blues - Dallas Stars 3:4 (0:0, 0:3, 3:1)
Vancouver Canucks - San Jose Sharks 2:5 (1:3, 0:1, 1:1)

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