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Wichtiger Sieg im Playoff-Rennen

Ottawa Senators gewinnen bei den Rangers und schreiben Franchise-Geschichte

Lesedauer: 2 Minuten
Tim Stützle im Trikot der Ottawa Senators.
Tim Stützle im Trikot der Ottawa Senators. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Karl B DeBlaker)

Im einzigen Spiel der vergangenen Nacht liefern die Senators einen denkwürdigen Auftritt ab.

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New York Rangers - Ottawa Senators 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)

Ganze neun Torschüsse gestatteten die Senators den New York Rangers im Madison Square Garden - neun! Für beide Teams Franchise-Geschichte: Noch nie haben die Sens eine Mannschaft bei weniger als zehn Torschüssen halten können, ihr bisheriger Rekord waren elf Versuche des Gegners. Ligaweit gelang dieses Kunststück zuletzt den New Jersey Devils gegen die Washington Capitals - im Dezember 2003, also noch vor der Ovechkin-Ära. Umgekehrt stellten die Rangers einen Negativ-Rekord in ihrer Geschichte auf: Es war das erste Mal überhaupt, seit die Torschüsse in der Saison 1959/60 offiziell statistisch erfasst wurden, dass sie hier einstellig blieben. Im Dezember 1955, also noch vor der offiziellen Zählung, gelang es den Detroit Red Wings, die Rangers bei neun Torschüssen zu halten.

Abgesehen von der Historie war es für die Senators ein ganz wichtiger Sieg in der Gegenwart: Sie rückten erstmals seit Anfang Januar wieder auf zwei Punkte an einen Playoff-Platz heran, haben von den letzten 19 Spielen nur drei verloren und 16 Mal gepunktet (14 Siege). Tim Stützle blieb an diesem denkwürdigen Abend ohne Punkte und gab in mehr als 22 Minuten Eiszeit einen Torschuss ab und setzte einen Hit.

Die Tore für Kanadas Hauptstädter erzielten der zur Trading Deadline verpflichtete Warren Foegele und Shane Pinto, für die Rangers traf Connor Sheary im Schlussdrittel zum 1:2-Endstand.

„Ich glaube, wir harmonieren als Team wirklich gut, und das sieht man auch deutlich an den letzten fünf bis zehn Spielen, die wir bestritten haben“, sagte Sens-Verteidiger Jordan Spence nach dem Spiel. „Wir spielen wirklich gut, vor allem in der Verteidigungszone, aber auch in der Angriffszone. Wir schaffen uns viele Chancen, wir spielen den Puck tief in die Zone und haben jede Menge Möglichkeiten. Wir haben noch zwölf Spiele vor uns. Wir kämpfen um die Playoffs, also hoffen wir, dass wir weiter so machen können.“

Mehr als die Hälfte der Partie mussten die Gäste aus Kanadas Hauptstadt mit nur vier Verteidigern bestreiten, weil sich Thomas Chabot und Lassi Thomson im Laufe des Spiels verletzten. Beide werden "eine Weile" ausfallen - nähere Informationen gab es dazu nicht.

Rangers-Stürmer Mika Zibanejad absolvierte sein 1000. NHL-Spiel, einen großen Teil davon bestritt er im Trikot der Blueshirts.

Das nächste Endspiel der Senators steigt bereits in der kommenden Nacht, wenn es zum deutschen Duell mit Moritz Seider und den Detroit Red Wings kommt.

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