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4:2-Erfolg bei Meilenstein von Quinn Hughes

Nico Sturm übernimmt mit Minnesota Wild Tabellenführung

Lesedauer: 2 Minuten
Minnesota Wild forward Nico Sturm (7) looks at the puck against Anaheim Ducks during the third period of an NHL hockey game Saturday, Feb. 20, 2021, in Anaheim, Calif. The Minnesota Wild won 5-1. (AP Photo/Ringo H.W. Chiu)
Nico Sturm feierte mit den Minnesota Wild einen 4:2-Erfolg gegen die Vancouver Canucks. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Während die Minnesota Wild an die Spitze der Western Conference klettern, siegen die Montreal Canadiens beim Freiluftspektakel.

Nico Sturm gewann mit den Minnesota Wild 4:2 gegen die Vancouver Canucks. Der Nationalspieler verzeichnete in 12:28 Minuten, drei Torschüsse, drei Checks und blockte einen Schuss. Teamkollege Quinn Hughes erlebte hingegen einen besonderen NHL-Abend. Der Verteidiger der Minnesota Wild kehrte erstmals seit seinem Wechsel im Dezember 2025 in die Rogers Arena zurück. Dabei erzielte Hughes ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor. Sein Tor im zweiten Drittel war zugleich sein 500. Scorerpunkt in der NHL. Für diese Marke benötigte der US-Amerikaner lediglich 520 Spiele. Damit ist Hughes der zweitschnellste US-amerikanische Verteidiger, dem dieser Meilenstein gelang. Nur Brian Leetch war mit 496 Partien schneller.

Die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte verlief für Hughes emotional. Bei seinen Puckkontakten wurde er von den Vancouver-Fans wiederholt ausgepfiffen. Während einer Video-Hommage im ersten Drittel wandelte sich die anfängliche Ablehnung jedoch teilweise in Applaus und vereinzelte stehende Ovationen. Hughes hatte sechseinhalb Jahre für die Canucks gespielt und das Team ab 2023 bis zu seinem Wechsel als Kapitän angeführt.

Minnesota legte mit drei Treffern im zweiten Drittel den Grundstein für den Erfolg. Mit dem Sieg setzte Minnesota seine erfolgreiche Phase fort und übernahm vorübergehend die Tabellenführung der Central Division und ist zugleich das punktbeste Team der Western Conference. Für die Canucks bedeutete die Niederlage dagegen bereits das zehnte Spiel in Folge ohne Sieg.

Die Montreal Canadiens haben die Heritage Classic gegen die Winnipeg Jets mit 2:1 gewonnen. Vor 32.342 Zuschauern im Princess Auto Stadium in Winnipeg setzte sich Montreal bei der zweiten Austragung des Freiluftspiels an diesem Ort nach 2016 durch. Entscheidenden Anteil am Sieg hatte Torhüter Jacob Fowler, der mit 33 Paraden eine starke Leistung zeigte. Mit 21 Jahren und 335 Tagen stellte er zudem einen NHL-Rekord auf: Fowler war der jüngste Torhüter, der jemals ein NHL-Freiluftspiel von Beginn an bestritt und gewann. Bei beiden Treffern der Habs leistete Cole Caufield die Vorarbeit und war damit maßgeblich am Erfolg beteiligt. Die Partie im Footballstadion der Winnipeg Blue Bombers aus der Canadian Football League (CFL) bot damit nicht nur eine besondere Kulisse, sondern auch einen historischen Moment für Montreal.

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