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Zuletzt wegen öffentlichem Wechselwunsch suspendiert

Star-Goalie Connor Hellebuyck wechselt zu den New Jersey Devils

Lesedauer: 2 Minuten
Connor Hellebuyck wechselt von den Winnipeg Jets zu den New Jersey Devils © picture alliance / empics

Die New Jersey Devils sorgen mit einem spektakulären Trade für Aufsehen: Torhüter Connor Hellebuyck wechselt von den Winnipeg Jets nach New Jersey.

Der dreimalige Vezina-Trophy-Gewinner soll den Devils helfen, den nächsten Schritt in Richtung Stanley Cup zu machen.

Das Trade-Paket:

Für die Devils ist Hellebuyck ein klares Statement.Hellebuyck gilt seit Jahren als einer der konstantesten Torhüter der Liga. Der US-Amerikaner gewann die Vezina Trophy als bester Torhüter der NHL bereits dreimal. In der Saison 2024/25 legte er eine herausragende Spielzeit hin: Mit 47 Siegen, einem Gegentorschnitt von 2,00 und einer Fangquote von 92,5 Prozent sicherte er sich neben der Vezina Trophy auch die Hart Trophy als wertvollster Spieler der Liga.

Auch international unterstrich Hellebuyck seine Klasse. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann er mit den USA die Goldmedaille und gehörte zu den prägenden Figuren des amerikanischen Erfolgs. Hellebuyck gilt seit Jahren als einer der konstantesten Torhüter der Liga.

Der Wechsel kommt nicht überraschend. Hellebuyck hatte im Sommer öffentlich seinen Wunsch nach einem Trade geäußert. Er begründete seine Entscheidung mit den Interessen seiner Familie und erklärte, dass ein Wechsel der beste Weg nach vorn sei.

Die Situation eskalierte, nachdem der Torhüter nicht rechtzeitig zum Trainingslager erschienen war. Die Jets suspendierten ihn daraufhin. Mit dem Ende der Suspendierung am 23. Oktober wuchs der Druck auf die Organisation, eine Lösung zu finden.

Sportlich hatte Winnipeg eine schwierige Saison 2025/26 hinter sich. Hellebuyck kam in 57 Spielen auf eine Bilanz von 23 Siegen, 23 Niederlagen und elf Niederlagen nach Verlängerung beziehungsweise Shootout. Seine Fangquote sank auf 89,5 Prozent. Die Jets verpassten zudem die Playoffs.

In New Jersey trifft er auf Stars wie Jack Hughes, Nico Hischier und Timo Meier wodurch das Team bereits über viel Offensivqualität verfügt. Ein Torhüter seiner Klasse könnte die entscheidende Lücke schließen.

Winnipeg verliert dagegen einen langjährigen Leistungsträger, erhält aber Spieler und Draft-Kapital für die Zukunft. Für New Jersey ist der Trade eine Investition in den unmittelbaren Erfolg – allerdings auch mit finanziellen und sportlichen Risiken.

Mit Hellebuyck im Tor steigen die Stanley-Cup-Ambitionen der Devils deutlich. Ob sich der hohe Preis auszahlt, wird sich vor allem in den Playoffs zeigen.

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