Leon Draisaitl führt die Oilers zum ersten Sieg über die Anaheim Ducks

Die Ottawa Senators müssen sich nach mehr als 93 Minuten den Carolina Hurricanes zum zweiten Mal geschlagen geben.
Edmonton Oilers - Anaheim Ducks 4:3 (2:0, 0:3, 2:0)
Serienstand: 1:0
Leon Draisaitl kam, sah und siegte: Bei seinem Comeback nach mehr als fünf Wochen Verletzungspause bereitete er zwei Tore vor und hatte damit großen Anteil am Sieg der Oilers zum Serienauftakt gegen die Anaheim Ducks. Kasperi Kapanen - wie es sich für finnische Spieler üblich ist, ein herausragender Skater - traf doppelt, jeweils nach Vorarbeit des kantigen Russen Vasily Podkolzin und Leon Draisaitl.
Dabei machten die Oilers ihrem Ruf als "Drama Queens" wieder alle Ehre Sie gaben eine 2:0-Führung aus der Hand, indem sie im Mittelbaschnitt drei Tore der Kalifornier zuließen, um im Schlussabschnitt die Partie erneut zu drehen: Jason Dickinson glich mit seinem zweiten Tor der Partie nach elfeinhalb Minuten aus, ehe Kapanen ebenfalls mit seinem zweiten Tor an diesem Abend nach gut 58 Minuten zur Entscheidung für die Gastgeber traf: Leon Draisaitl trug die Scheibe tief ins Drittel der Ducks und behauptete sie dabei gegen mehrere Verteidiger der Gäste, er passte sie zu Podkolzin hinter das Tor, der widerum Kaspanen im Slot bediente. „Ich habe mich ganz gut gefühlt. Es wird sicherlich ein paar Spiele dauern, bis ich wieder ganz ich selbst bin und mir wieder voll vertraue, aber für den Anfang fand ich es in Ordnung“, sagte Draisaitl nach der Partie.
Wenige Sekunden nach dem Bully nahmen die Ducks bereits ihren Torwart Lukas Dostal vom Eis, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzwingen.
Carolina Hurricanes - Ottawa Senators 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 0:0, 1:0 - 2OT)
Serienstand: 2:0
Jordan Martinook war der Mann des Abends für die Carolina Hurricanes: Er traf nach mehr als 93 Minuten für die Entscheidung für die Carolina Hurricanes, die sich damit die 2:0-Führung sicherten. Nach einer längeren Sequenz in der Zone der Sens lief sich Martinook im High Slot frei und vollendete per Direktschuss aus der Drehung.
Tim Stützle kam in mehr als 29 Minuten Eiszeit auf zwei Torschüsse und ging mit einer Bilanz von -1 aus der Partie. Er verpasste den möglichen Overtime-Sieg denkbar knapp mit einem Pfostentreffer - dabei hatte Canes-Goalie Frederik Andersen die Spitze seines Schlittschuhs im Spiel, mit der er einen präziseren Abschluss Stützles verhinderte.
Auf der anderen Seite rettete Sens-Goalie Linus Ullmark stark bei einem Strafschuss - von Jordan Martinook. Der Penalty wurde nachträglich zugesprochen, nachdem Mark Jankowski bei angezeigter Strafe das vermeintliche Siegtor für die Canes geschossen hatte. Dieses wurde aber nach Videobeweis wegen Abseits zurückgenommen, dafür aber Strafschuss wegen eines Hakens ausgesprochen.
Die Senators haben nun in den kommenden zwei Partien Heimrecht.
Pittsburgh Penguins - Philadelphia Flyers 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)
Serienstand: 0:2
Ebenfalls den zweiten Sieg in ihrer Serie gegen die Pittsburgh Penguins fuhren die Philadelphia Flyers ein - die nun zweimal auf eigenem Eis spielen und dabei schon die Serie zumachen können.
Rookie Porter Martone und Garnet Hathaway in Unterzahl trafen im Mittelabschnitt für die Gäste, ehe Luke Glendening gut zwei Minuten vor dem Ende mit dem Empty Netter alles klar machte. Der 19-jährige Martone ist der zwölfte Teenager in der NHL-Geschichte und der erste für Philadelphia, der in seinen ersten beiden Playoff-Spielen jeweils ein Tor erzielt hat.
Flyers-Goalie Dan Vladar parierte alle 27 Schüsse der Penguins - darunter 25 in den Dritteln zwei und drei.
Dallas Stars - Minnesota Wild 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)
Serienstand: 1:1
Die Dallas Stars glichen ihre Serie gegen die Minnesota Wild mit einem 4:2-Sieg auf 1:1 aus. Wyatt Johnston führte Dallas mit zwei Treffern an, unterstützt von Matt Duchene (1 Tor, 1 Assist) und Jason Robertson. Stars-Schlussmann Jake Oettinger zeigte starke 28 Paraden. Für Minnesota traf Brock Faber doppelt, während Quinn Hughes zwei Assists verbuchte. Nationalspieler Nico Sturm stand als überzähliger Spieler nicht im Kader.













