Erstes Playoff-Tor von Nico Sturm reicht nicht für Minnesota Wild

Auch für Colorado Avalanche feiert ein Stürmer seine Tor-Premiere und entscheidet damit die Partie.
Minnesota Wild - Colorado Avalanche 2:5 (1:0, 0:1, 1:4)
Serienstand: 1:3
Waren es bislang die "Big Guys" vom Hauptrunden-Primus aus Denver, die der Serie ihren Stempel aufdrückten, traten im vierten Vergleich mit Nico Sturm und den Minnesota Wild einige Avs-Spieler ins Rampenlicht, die dort ansonsten nicht so häufig stehen. Routinier Nazem Kadri traf zum 1:1-Ausgleich, Ross Colton erzielte beim 2:1-Führungstreffer für die Avs sein erstes Playoff-Tor in dieser Spielzeit.
Das gelang zur Mitte des Schlussdrittels auch Nico Sturm: Nachdem er mit einem Bauerntrick gescheitert war, wurde er erneut von Quinn Hughes bedient und traf in bester Draisaitl-Manier per Direktschuss auf einem Knie vom unteren rechten Bullykreis zum 2:2-Ausgleich.
Dann aber kam der große Moment von Parker Kelly: Der kanadische Stürmer erzielte in seinem 15. Endrundenspiel seinen ersten Treffer überhaupt. Dabei nutzte er einen Puckgewinn der Avs in der Zone der Wild mit einem Direktschuss aus zentraler Position zur - letztlich entscheidenden - 3:2-Führung für die Gäste aus Denver. Die Vorarbeit leistete Jack Drury, dessen Vater Ted in den frühen 2000ern für Hamburg, Kassel und Krefeld auf dem Eis stand - und dessen Onkel Chris vor 25 Jahren den Stanley Cup gewann, mit den Colorado Avalanche.
Nathan MacKinnon und Brock Nelson machten mit zwei Empty Nettern in der Schlussminute alles klar für den Ex-Meister, der nun im fünften Spiel auf eigenem Eis den Einzug ins Conference-Finale perfekt machen kann.













