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Niederlagen für Utah, Minnesota und Vancouver

Edmonton Oilers gewinnen in Seattle, Detroit Red Wings punkten in Boston

Lesedauer: 5 Minuten
Leon Draisaitl feiert zusammen mit seinem Teamkollegen den Siegtreffer in Spiel 4 zum 5:4 und den 2:2-Serienausgleich.
Leon Draisaitl erzielte in Seattle ein Tor und bereitete ein weiteres vor. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Nathan Denette)

Bis auf Tim Stützle und die Ottawa Senators waren alle Teams mit deutschen Akteuren im Einsatz.

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Seattle Kraken - Edmonton Oilers 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)

Zuletzt hatten die Oilers Kritik einstecken müssen, da sie insbesondere auf eigenem Eis (zu) viele Gegentore kassiert haben - Torwart Stuart Skinner wurde bei der 3:8-Klatsche gegen die Dallas Stars sogar ausgewechselt. Bei den Seattle Kraken schlugen sie nun zurück: Sie gewannen nach einer überzeugenden Leistung und blieben dabei sogar ohne Gegentor. Ryan Nugent-Hopkins kehrte nach neun Spielen Verletzungspause in den Kader der Oilers zurück - und führte sich mit einem Tor und einem Assist wieder gut ein: Er erzielte das 1:0 in Überzahl selbst und bereitete den dritten Treffer durch Zach Hyman - ebenfalls im Powerplay - vor. „Das ist einer der Gründe, warum Nugent-Hopkins so wichtig ist“, sagte Edmonton-Trainer Kris Knoblauch. „Er ist Teil dieser Abwehr. Er hat einen wichtigen Block gesetzt und war an unseren Powerplay-Toren beteiligt.“

An Hymans Treffer war auch Leon Draisaitl als Vorbeiter beteiligt, das 2:0 erzielte der Kölner selbst: Nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone nahm er einen Pass von Andrew Mangiapane auf, verzögerte geschickt und traf aus zentraler Position mit einem mächtigen Handgelenkschuss. Damit hat Draisaitl nun auch im achten Spiel nacheinander gepunktet. Ihm fehlen nur noch 13 Zähler zur magischen 1000-Punkte-Marke - wenn er weiterhin so produktiv ist, könnte er sich diesen Meilenstein sogar unter den Weihnachtsbaum legen.

Kraken-Torwart Philipp Grubauer kam in der Partie nicht zum Einsatz.

Boston Bruins - Detroit Red Wings 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 0:0, 1:0 - SO)

Einen Punkt holte Moritz Seider mit den Detroit Red Wings bei den von Marco Sturm trainierten Boston Bruins. Casey Mittelstadt verwandelte als einziger Schütze im Schusswettbewerb und sicherte damit seiner Mannschaft den Zusatzpunkt. Morgan Geekie erzielte beide Treffer für die Bruins und brachte seine Mannschaft mit 1:0 und 2:1 in Führung. Die Red Wings glichen zweimal aus, durch Lucas Raymond nach rund sechseinhalb Minuten im Schlussdrittel und Michael Rasmussen knapp zwei Minuten vor dem Ende bei bereits gezogenem Torwart. Dabei nutzten die Red Wings einen etwas unglücklichen fliegenden Wechsel der Boston Bruins: Dylan Larkin spielte Patrick Kane vor dem Bruins-Gehäuse frei, der Routinier legte quer zu Rasmussen, der aus kurzer Distanz einschoss.

Moritz Seider kassierte spät im ersten Drittel eine große Srafe wegen eines Faustkampfes mit Bostons Mark Kastelic, dessen Vater Ed - Ende der Neunziger eine Saison in Rosenheim aktiv - ebenfalls keiner Auseinandersetzung aus dem Weg ging: Nach einem etwas späten Hit des Bruins-Angreifers ließen beide die Handschuhe fallen, aber Seider zog in seinem zweiten Karriere-Fight den Kürzeren. Ohne diese Strafe wäre er vermutlich auf deutlich mehr Eiszeit als die ohnehin beeindruckenden 28 Minuten gekommen. Dabei gab er zwei Torschüsse ab, blockte einen Schuss, setzte vier Hits und ging mit einem Wert von +2 aus dem Spiel.

Eine Möglichkeit zur Revanche für die Red Wings und für Seider gibt es bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wenn beide Teams wieder aufeinandertreffen - dann allerdings in Michigan.

St. Louis Blues - Utah Mammoth 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Dylan Holloway erzielte knapp zwei Minuten vor dem Ende des Mittelabschnitts das goldene Tor für die Blues. Nach einem Scheibengewinn in der eigenen Zone stürmte Ex-Oiler Philip Broberg auf dem linken Flügel in das Drittel der Mammoth und bediente per Drop-Pass Holloway, der wie Broberg im Sommer 2024 aus Alberta nach Missouri gewechselt war und mit mit einem platzierten Handgelenkschuss traf.

JJ Peterka konnte in 18:32 Minuten Eiszeit wenig Akzente setzen.

Minnesota Wild - Buffalo Sabres 2:3 (2:1, 0:0, 0:1, 0:0, 0:1 - SO)

Zuletzt hatten die Wild sieben Spiele in Folge gewonnen, nun gab es eine Shootout-Niederlage gegen die Buffalo Sabres. Dabei erhielten sie ihre jedoch ihre Serie von elf Partien aufrecht, in der sie mindestens einen Punkt holten. Noah Östlund war der Mann des Abends für die Gäste aus dem Staat New York: Er bereitete den Ausgleich der Sabres nach 46 Minuten durch Josh Doan vor und verwandelte im Schusswettbewerb den entscheidenden Versuch.

Nico Sturm gab in gut achteinhalb Minuten Eiszeit einen Torschuss ab, gewann 75 Prozent seiner Anspiele und ging mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Bilanz aus der Partie.

Los Angeles Kings - Vancouver Canucks 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0 - OT)

Schwedens Olympionike Adrian Kempe avancierte für die Kings zum Matchwinner in der Partie gegen die Vancouver Canucks, bei denen Lukas Reichel nach einem Kurzeinsatz im letzten Spiel erneut aus dem Kader gestrichen wurde. Kempe bereitete die Führung durch Routinier Anze Kopitar nach gut 17 Minuten vor und traf 62 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung zum Sieg für die Kalifornier.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick:

New York Rangers - Tampa Bay Lightning 1:4 (0:1, 1:1, 1:2)
Colorado Avalanche - Montreal Canadiens 7:2 (2:0, 3:1, 2:1)
New Jersey Devils - Philadelphia Flyers 3:4 (1:1, 1:3, 1:1)
Pittsburgh Penguins - Toronto Maple Leafs 2:7 (1:2, 0:3, 1:2)
Nashville Predators - Winnipeg Jets 2:5 (0:2, 1:1, 1:2)
Vegas Golden Knights - San Jose Sharks 4:3 (1:1, 3:2, 0:0)

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