Edmonton Oilers gewinnen in Colorado, Detroit unterliegt bei den Florida Panthers

Bis kurz vor Schluss führten die Red Wings beim amtierenden Meister, der dank Carter Verhaeghe Franchise-Geschichte schrieb.
Colorado Avalanche - Edmonton Oilers 3:4 (2:2, 0:1, 1:1)
Wenn die beiden Teams in dieser Saison aufeinandertreffen, tut sich Außergewöhnliches: Die erste Partie gewannen die Avs mit 9:1 in Alberta, nun wurde Colorados Superstar Nathan MacKinnon, beileibe nicht als Rauhbein bekannt, vorzeitig zum Duschen geschickt: In der Schlussminute des zweiten Drittels wurde er wegen der Behinderung von Edmontons Torwart Connor Ingram hinausgestellt.
Diese fünfminütige Überzahl ließen die Oilers ungenutzt, zur Mitte des Schlussabschnitts nutzen sie aber ein weiteres Powerplay zur Entscheidung. Nach einem Schuss von Oilers-Verteidiger Evan Bouchard hatten die Avs kurz die Ordnung verloren, das nutzten die Oilers über McDavid-Drasisaitl-McDavid mit einem "Give & Go" zur 4:3-Führung durch den Kapitän der Oilers, die sie mit verreinten Kräften ins Ziel brachten.
Leon Draisaitl bereitete zudem den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Ryan Nugent-Hopkins vor, der in der Partie doppelt traf. Josh Samanski kam auf etwas mehr als acht Minuten Eiszeit.
Florida Panthers - Detroit Red Wings 4:3 (1:0, 0:2, 3:1)
Wenn es darauf ankommt, können sich die Panthers auf Carter Verhaeghe verlassen. Das Playoff-Monster der letzten Jahre sicherte den Panthers, für die angesichts von elf Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz nunmehr jedes ihrer 18 verbleibenden Hauptrundenspiele ein Endspiel ist, mit einem späten Doppelschlag gegen den Divisionsrivalen aus Detroit einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg. Denn bis 90 Sekunden vor dem Ende führten die Red Wings 3:2 beim amtierenden Meister. Dann nahm Verhaeghe aus halbrechter Position Maß und setzte seinen Handgelenkschuss an den Innenpfosten des Red Wings-Gehäuses und von dort ins Tor der Gäste.
Mit dem letzten Angiff traf er 15 Sekunden vor Schlusssirene zur Entscheidung, als er einen mustergültig über Sam Bennett und Matthew Tkachek vorgetragenen Konter abschloss. Er komplettierte damit den ersten Sieg der Panthers in ihrer Franchise-Historie nach regulärer Spielzeit bei einem Rückstand in den letzten zwei Minuten seit Okotober 1999, als ihnen gegen die LA Kings beim 4:2-Sieg ein ähnliches Kunststück gelang.
Moritz Seider bereitete den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Patrick Kane vor und gab in 25:40 Minuten Eiszeit drei Torschüsse ab, blockte zudem vier Schüsse und ging mit einem Wert von -1 aus der Partie.
Für die Panthers traf Vinnie Hinostroza erstmals für die Panthers seit seiner Verpflichtung aus Minnesota, auf der anderen Seite feierte Justin Faulk seine Torpremiere im Trikot der Red Wings. Er war zur Trading Deadline aus St. Louis in die US-Autostadt gewechselt.
Philipp Grubauer kam bei der 2:4-Heimniederlage der Seattle Kraken gegen die Nashville Predators nicht zum Einsatz. JJ Peterka blieb bei der 0:5-Niederlage der Utah Mammoth bei den Minnesota Wild ohne Punkte und ging mit einem Wert von -3 aus der Partie. Nico Sturm kam für die Wild nicht zum Einsatz - ebenso wenig wie Maksy Szuber, der Stunden zuvor von Utahs Farmteam, den Tucson Roadrunners, aus der AHL geholt worden war. Marco Sturm feierte mit den Boston Bruins einen 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen die Los Angeles Kings. Olympiasieger Charlie McAvoy wurde nach 39 Sekunden in der Overtime mit seinem Treffer zum Matchwinner.
Die weiteren Partie der vergangenen Nacht in der Übersicht:
Buffalo Sabres - San Jose Sharks 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)
Montreal Canadiens - Toronto Maple Leafs 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)
Tampa Bay Lightning - Columbus Blue Jackets 2:5 (1:0, 1:3, 0:2)
New York Rangers - Calgary Flames 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
Carolina Hurricanes - Pittsburgh Penguins 4:5 (1:1, 0:1, 3:2, 0:0, 0:1 - SO)
Winnipeg Jets - Anaheim Ducks 1:4 (0:0, 1:3, 0:1)
St. Louis Blues - New York Islanders 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:1 - OT)
Dallas Stars - Vegas Golden Knights 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)













