Carolina Hurricanes noch einen Sieg vom Stanley Cup Finale entfernt

Die Carolina Hurricanes haben Spiel 4 mit 4:0 (3:0, 0:0, 1:0) bei den Montreal Canadiens gewonnen und führen im Conference Finale nun mit 3:1.
Die Montreal Canadiens standen in Spiel 4 des Eastern Conference Finals bereits unter enormem Druck – und die Carolina Hurricanes nutzten ihre Chance eiskalt. Carolina gewann auswärts im Bell Centre deutlich mit 4:0 und stellte die Serie damit auf 3:1.
Die Gäste legten einen Traumstart hin: Innerhalb von nur 2:47 Minuten im ersten Drittel trafen Sebastian Aho im Powerplay, Jordan Staal und Logan Stankoven zur schnellen 3:0-Führung. Montreal wirkte von Beginn an überfordert und fand kaum Wege durch das aggressive Forechecking der Hurricanes.
Im zweiten Drittel kämpften sich die Canadiens zwar etwas besser ins Spiel, doch offensiv blieb die Mannschaft harmlos. Carolina kontrollierte weiterhin das Tempo und ließ kaum gefährliche Chancen zu. Besonders auffällig war erneut die enorme Schussüberlegenheit der Hurricanes – laut Fans und Statistiken wurde Montreal in den letzten drei Spielen der Serie komplett dominiert. 43:18 Torschüsse zugunsten der Canes standen am Schluss zu Buche. Dabei profitierten sie auch von sechs Powerplays, von denen sie nur eines in ein Tor ummünzten - aber auch das brachte den Champion von 2006 nicht in Bedrängnis.
Torhüter Frederik Andersen war ein sicherer Rückhalt für Carolina und parierte alle 18 Schüsse der Canadiens. Es war bereits sein dritter Shutout in diesen Playoffs. Kurz vor Schluss setzte Andrei Svechnikov mit einem Empty-Net-Tor den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand.
Für Montreal wird die Lage nun kritisch: Die junge Mannschaft muss Spiel 5 in Raleigh gewinnen, um das Saisonende - und das Zerplatzen des Traums von einem kanadischen Stanley Cup-Sieger - zu verhindern. Carolina hingegen steht nur noch einen Sieg vor dem Einzug ins Stanley Cup Finale.













