​ZSKA Moskau feiert Sieg gegen SKA St. PetersburgKHL: Spiel 1 des Western Conference-Finals

SKA-Schlussmann Magnus Hellberg musste in Spiel 1 des Halbfinals gegen ZSKA zweimal hinter sich greifen. (picture alliance/Mikhail Tereshchenko/TASS/dpa)SKA-Schlussmann Magnus Hellberg musste in Spiel 1 des Halbfinals gegen ZSKA zweimal hinter sich greifen. (picture alliance/Mikhail Tereshchenko/TASS/dpa)
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ZSKA Moskau - SKA St. Petersburg 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)

Play Off-Stand: 1:0

Das Team um Trainer um Igor Nikitin konnte sich im ersten Spiel des Halbfinales um den Gagarin-Cup der Kontinental Hockey League (KHL) gegen SKA Sankt Petersburg mit 2-1 durchsetzen und führt nun 1-0 in der Best-of-Seven Serie. Nachdem sich Moskau zuerst gegen Vityaz (4-0 Sweep) und anschließend gegen den Nachbarn Dynamo Moskau (4-1) durchsetzen konnte, wartete nun das favorisierte Team aus St. Petersburg.

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Diese hatten mit der ersten Runde einen etwas holprigen Start (4-2 gegen Spartak Moskau), konnten dann aber souverän gegen Lokomotiv Yaroslavl (4-1) ins KHL-Halbfinale einziehen. Die über weite Strecken taktisch geprägte, aber technisch anspruchsvolle Partie am Donnerstag Abend war ein Paradebeispiel für das russische Eishockey. Krachende Checks oder Schlägereien sind hier Fehlanzeige. Das erste Tor gehörte den Gästen. In der 15. Minute war es Verteidiger Dinar Khafizullin, der die Scheibe von der blauen Linie an allen vorbei chipte und Moskaus Torwart Ilya Sorokin keine Chance ließ. Nachdem David Rundblad nur drei Minuten später den Puck an der gegnerische blauen Linie vertändelte, war es Alexander Popov, der auf und davon fuhr und SKA Goalie Magnus Hellberg den Ausgleich einschenkte. 

Im Mittelabschnitt dann der entscheidende Treffer - und der war mehr als ansehnlich: Nach feiner Passstafette gelangte Kirill Kaprizov ins Angriffsdrittel. Sein No-Look-Pass kam Mikhail Grigorenko genau auf die Kelle. Dieser schaute sich Hellberg im Tor aus und zwirbelte den Puck in den Winkel - Traumtor! 

Im letzten Drittel warf SKA alles nach vorne. Sogar ein Powerplay gab es, nachdem Moskau mit 6 Feldspielern einen Wechselfehler verursachte. Aber Sorokin behielt die Ruhe und auch der Pfosten sollte zwei Mal für das Heimteam retten. Am Ende hatte St. Petersburg 37 Schüsse abgefeuert. Da ist ein Tor nur eine magere Ausbeute. Und so feiert ZSKA Moskau einen wichtigen ersten Sieg in einer vermutlich langen Serie. Spiel 2 wird am kommenden Samstag ausgetragen.

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