Eispiraten Crimmitschau: Ein besonderer Abend für André Schietzold

André Schietzold hatte schon in den vergangenen drei Saisons nicht mehr für die Eispiraten Crimmitschau gespielt – sondern für die Icefighters Leipzig. Dennoch ist der Mann eine Legende der Westsachsen und wurde nun vor dem Derby gegen die Dresdner Eislöwen auf besondere Weise geehrt.
Schon in der Jugend hatte der gebürtige Werdauer für den ETC Crimmitschau gespielt. Im U18-Bereich zog es ihn dann aber nach Mannheim, wo er für die Jungadler in der DNL auflief, aber auch DEL-Luft bei den Adlern geschnuppert hatte. Später trug er auch das Trikot der Düsseldorfer EG in der höchsten deutschen Spielklasse. Im Laufe der Saison 2009/10 kehrte er aber schließlich nach Crimmitschau zurück, blieb dort bis zum Ende der Spielzeit 2022/23, war zudem fünf Jahre lang Kapitän der Eispiraten, für die er zunächst in der 2. Bundesliga und dann in der DEL2 insgesamt bemerkenswerte 615 Pflichtspiele bestritten hat.
Da verwundert es kaum, dass er nun zu seinem Karriereende nach drei Saisons in Leipzig daheim in Crimmitschau auf besondere Art und Weise geehrt wurde: Nach 13 Jahren bei den Eispiraten wurde seine Rückennummer 13 nun unter das Hallendach des Sahnparks gezogen. Damit ist er erst der vierte Spieler nach Ralf Kösling (1), Stefan Steinbock (10) und Torsten Heine (43), dessen Rückennummer in der langen Crimmitschauer Eishockey-Geschichte gesperrt worden ist. „Der Name Schietzold wird damit auf ewig mit dem Standort Crimmitschau verbunden sein“, erklärten die Eispiraten.
Zur Krönung des Abends gewannen die Gastgeber dann auch noch das Derby gegen Dresden mit 4:3. Der DEL-Absteiger wartet damit nach drei Spieltagen weiterhin auf den ersten Punktgewinn der Saison.














