Wieder erstklassig! Krefeld Pinguine machen den Aufstieg perfekt

Die Krefeld Pinguine gewinnen auch die dritte Playoff-Serie mit 4:0 und „sweepen“ sich zum verdienten Meister der DEL2-Saison 2025/2026.
Die Vorzeichen vor dem Spiel waren eindeutig: Die Kassel Huskies waren zum Siegen verdammt, während die Krefeld Pinguine nur noch ein Sieg vom Meistertitel trennte.
Anders als in den Spielen zuvor startete die Partie heute deutlich defensiver. Ganze acht Schüsse – jeweils vier pro Team – standen nach 20 Minuten auf dem Statistikzettel. Lediglich Yannik Valenti konnte sich auch in die Torschützenliste eintragen. Im Powerplay legte ihm Bode Wilde mustergültig auf und sein Schlagschuss landete in den Maschen (17.).
Das Mitteldrittel hatte es dann schon mehr in sich. Nach nur etwas mehr als drei Minuten nutzte Tristan Keck seine Schnelligkeit auf dem linken Flügel aus und traf ins lange Eck zum 2:0 für die Gastgeber und machte damit allen Huskies-Fans auf eine Fortführung der Finalserie (24.). Allerdings war er der letzte Kasseler Torschütze der Saison.
Es dauerte bis nach dem 2:0, bis die Pinguine ins Laufen kamen, doch kurz vor Schluss des zweiten Drittels ging es dann ganz schnell. Philip Gogulla war gleich doppelt erfolgreich und brachte seine Pinguine zurück ins Spiel. Zunächst fälschte er in der 37. Spielminute den Schuss von Davis Vandane für Philip Maurer unhaltbar zum 1:2 ab und nur 44 Sekunden später stand er erneut goldrichtig und musste nach überragendem Zuspiel von Jon Matsumoto nur noch seinen Schläger hinhalten, um den 2:2-Ausgleich markieren zu können (38.).
Zu Beginn des letzten Drittels war man daher wieder genauso schlau wie vor Spielbeginn. Knapp 13 Minuten vor Spielende stellten die Gäste das Spiel dann vollends auf den Kopf. Zach Dybowski nutzte die Gelegenheit eines verdeckten Schusses und traf zur ersten Führung der Pinguine (47.).
Die Vorentscheidung gelang exakt sechs Minuten später Marcel Müller, der von Mark Zengerle freistehend im Slot angespielt wurde und Maurer erneut keine Chance ließ (54.). Der randvoll gefüllte Gästeblock war nicht mehr zu halten und der Traum vom Wiederaufstieg greifbar nah.
122 Sekunden vor Schluss packte Philip Gogulla mit seinem dritten Tor des Abends den Deckel auf das Spiel. Philip Maurer war kurz zuvor zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen.
Die Krefeld Pinguine krönen damit eine hervorragende Saison mit einem Playoff-Kunststück, das seinesgleichen sucht.













