Schaffen es eingespielte Tigers in die Playoffs?Saisonvorschau - Bayreuth

Raus aus dem Tabellenkeller lautet die Devise bei den Bayreuth Tigers (Karo Vögel)Raus aus dem Tabellenkeller lautet die Devise bei den Bayreuth Tigers (Karo Vögel)
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Die Bayreuth Tigers waren „das Team der Stunde“. Je näher das Ende der vergangenen Hauptrunde rückte, desto bissiger zeigten sich die oberfränkischen Raubkatzen. Mit spektakulären Aufholjagden begeisterten sie ihr Publikum. Die „Rote Laterne“ wurde weitergereicht. Die Pre-Playoffs waren zum Greifen nahe. Doch mit der finalen 2:4-Heimniederlage gegen Crimmitschau verfehlten die Wagnerstädter Platz zehn knapp. In den Playdowns wollten sie erneut angreifen. Ihr Ziel: der Klassenerhalt. Dieses wurde zwar erreicht, aus bekannten Gründen allerdings anders als geplant.

Fränkisches Tigertreffen – Kujala weiter Raubkatzen-Dompteur

Nach dem abrupten Saisonabbruch soll der Bayreuther Aufwärtstrend nun fortgeführt werden. Mit größtenteils bekannten Gesichtern. Während Co- und Torwarttrainer Mikko Rämö nicht mehr an der Bande steht, geht Petri Kujala in sein drittes Jahr als Raubkatzen-Dompteur. Dessen Tigertruppe hat sich nur leicht verändert. Vier feste Neuzugänge haben die Wagnerstädter zu verzeichnen. Zudem erhielten sie Zuwachs aus dem Gehege des Kooperationspartners. Da die aktuelle DEL-Saison nicht noch nicht begonnen hat, unterstützt ein junges Quintett von den Nürnberg Ice Tigers die Oberfranken. Einer der fünf: der 22-jährige Stürmer Maximilian Kislinger, der bereits in der Vorsaison zehnmal im gelb-schwarzen Trikot auflief.

Verteidigung zwischen Defensive und Offensive

Tomáš Schmidt und Henry Martens tragen das Tigers-Jersey nicht mehr. Dabei hätten die Bayreuther speziell Schmidt gerne gehalten. Der erfahrene Abwehrrecke entschied sich aber für Ligakonkurrent Bad Nauheim. Für den mobilen Tschechen kam Lubor Pokovic. Obwohl der „Stay-at-home“-Verteidiger die Defensive bevorzugt, schlägt sich der 1,90 Meter große und 89 Kilogramm schwere Deutsch-Slowake auch offensiv durch. Mit ihm kehrt eine notwendige körperliche Komponente in den Tigerkäfig ein.

Für Martens fanden die Tigers bereits im Februar „Ersatz“. Da der 33-Jährige in der heißen Schlussphase verletzungsbedingt ausfiel, reagierte der Verein mit einem Glücksgriff: Offensiv-Verteidiger Kurt Davis benötigte keine Eingewöhnungszeit. Schon in seinem Debüt-Match gegen Heilbronn spielte sich der US-Amerikaner in die Herzen der Bayreuther. Dass er für zwei Jahre unterschrieb, ließ Fans und Klubverantwortliche gleichermaßen jubeln. Simon Karlsson stand aufgrund seines schnellen Umschaltspiels ebenfalls auf der Prioritätenliste. Die erneute Verpflichtung des Schweden ist ein weiterer Erfolg.

Angriff: Von Kolozvary bis Gron – Leistungsträger bleiben

Wow-Momente gab es bei den Oberfranken während der letzten Monate einige. Denn nicht weniger als 13 Leistungsträger konnten nebst Coach Kujala gehalten werden. Darunter vier Macher im Angriff: Mit Ivan Kolozvary bleibt der Kapitän und somit ein wichtiger Führungsspieler an Bord. Dazu verlängerte Top-Scorer Juuso Rajala, der in der Vorsaison 66 Punkte sammelte. Der finnische Center gilt als Dreh- und Angelpunkt der Topreihe, zu der auch Landsmann Ville Järveläinen und Tyler Gron gehören. Während der 1,65 Meter „kleine“ Järveläinen die Rivalen ausspielt und sich so seinen Weg ins gegnerische Drittel bahnt, nutzt Gron seine Stärke unter anderem im Powerplay. Mit 29 Toren und 31 Assists für die Wagnerstädter dürfte der Deutsch-Kanadier auch die letzten Skeptiker überzeugt haben.

Neu im Angriff der Bayreuther sind Dominik Meisinger von den Löwen Frankfurt und der 21-jährige Dani Bindels. Während Meisinger mehr als 200 DEL- und DEL2-Partien im Schlepptau hat, ist Bindels Stärke die Flexibilität. Der gebürtige Niederländer, der auch den deutschen Pass besitzt, kann als Center und Wing zum Einsatz kommen.

Tor: Timo Herden bleibt und wird Nummer eins

Auf der Position des Torhüters setzen die Tigers weiterhin auf Timo Herden. Der Keeper hatte am erfolgreichen Endspurt der Vorsaison nämlich einen gehörigen Anteil. Grund genug für Petri Kujala, den 25-Jährigen als Nummer eins zwischen die Pfosten zu stellen. Den Rücken stärkt ihm dabei Neuzugang Marco Wölfl, der mit einer Fangquote von 89 Prozent Herden in nichts nachsteht. Goalie Brett Jaeger verlässt nach zwei Spielzeiten die Stadt am Roten Main.

Fazit: Verpasste Pre-Playoffs als neues Ziel

Auch wenn Stürmer Kevin Kunz „nur“ den Klassenerhalt anvisiert, dürfen sich die Bayreuth Tigers gerne ein wenig mehr zutrauen. Dass sie selbstbewusst auftreten können, zeigten die Oberfranken in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison. Die Truppe von Trainer Petri Kujala hat Potenzial. Nutzt sie dieses weiterhin oder sollte die Mannschaft ihr Niveau sogar steigern, müssen die Wagnerstädter die Treppen in den Tabellenkeller wohl nicht mehr komplett hinabsteigen.


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