Krefeld Pinguine ziehen mit Sweep ins Finale ein – Steelers gleichen Serie gegen Kassel aus

Die Krefeld Pinguine marschieren weiterhin durch die Play-offs der DEL2. Auch im Halbfinale kassierte der Hauptrundenmeister keine Niederlage. Derweil gelang den Bietigheim Steelers der Serienausgleich gegen die Kassel Huskies.
Bietigheim Steelers – Kassel Huskies 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)
Play-off-Stand: 2:2
Die enge Serie zwischen den Kassel Huskies und den Bietigheim Steelers wird mindestens über sechs Spiele gehen, weil den Bietigheimern vor eigenem Publikum der 2:2-Serienausgleich gelang. 3:2 hieß es am Ende für die Hausherren. Bereits in der dritten Minute war es Topscorer Jack Dugan, der Kassels Schlussmann Philipp Maurer zum 1:0 überwand. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Arne Uplegger auf 2:0 (25.). Als Bastian Eckl in der 54. Minute der dritte Steelers-Treffer gelang, war die Partie endgültig zugunsten der Hausherren entschieden. Zwar verkürzten Yannik Valenti (56.) und Tyler Benson (60.) noch auf 2:3 aus Kasseler Sicht, doch ein weiterer Treffer blieb den Huskies verwehrt.
Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 1:5 (0:1, 0:2, 1:2)
Play-off-Stand: 0:4
Weniger spannend verlief dagegen die Serie zwischen den Krefeld Pinguinen und den Eisbären Regensburg. Mit einer komfortablen 3:0-Serienführung und entsprechend breiter Brust reisten die Pinguine in die Domstadt und wollten natürlich den Sweep erzwingen und ins Finale der DEL2 einziehen. Am Ende schickten sie die Eisbären mit einem 5:1-Sieg in die Sommerpause. Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen in Krefeld zeigten sich die Regensburger dennoch verbessert und boten dem großen Favoriten zumindest in den ersten zwanzig Minuten Paroli. Dennoch wurde ein Fehler von EVR-Kapitän Nikola Gajovsky in der 18. Minute von Alexander Weiß eiskalt zur 1:0-Gästeführung ausgenutzt. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Krefelder wieder gewohnt effektiv. Philipp Gogulla (22.) und Tim Schütz (24.) stellten die Weichen für die Pinguine auf Sieg. Im Schlussabschnitt wollten die Eisbären zwar mit aller Kraft das Saisonende verhindern, doch spätestens mit Jonathan Matsumotos Tor zum 4:0 war das Schicksal der Regensburger besiegelt (42.). Max Newton legte in der 49. Minute den fünften Krefelder Treffer nach. Donat Peter gelang in Regensburger Überzahl noch der Ehrentreffer für die Hausherren (50.). Für die Pinguine geht es jetzt im Finale um den Einzug in die DEL. Die Eisbären indes haben es vom vermeintlichen Abstiegskandidaten Nummer 1 bis ins Halbfinale geschafft und verzeichnen damit eine der erfolgreichsten Saisons der Vereinsgeschichte.













