DEL2Liveticker Ergebnisse Tabelle Spielplan Playoffs Transfers
Anzeige
5:3-Erfolg in Spiel 3

Krefeld Pinguine nach drittem Sieg mit einem Bein in der DEL

Lesedauer: 3 Minuten
Die Krefeld Pinguine bejubeln einen Treffer.
Die Krefeld Pinguine sind nach dem dritten Sieg im dritten Finalspiel nur noch einen Schritt vom Aufstieg in die DEL entfernt. (picture alliance / Fotostand | Görtz)

Die Krefeld Pinguine gewinnen auch Spiel 3 und stehen somit kurz vor der Rückkehr in die DEL.

Anzeige

Krefeld Pinguine - Kassel Huskies 5:3 (2:0, 1:1, 2:2)

Nach den ersten beiden Siegen in der Finalserie wollten die Pinguine auch das dritte Spiel gewinnen – schließlich stand ein denkwürdiges Jubiläum an: Auf den Tag genau vor 23 Jahren hatte Krefeld in Köln die deutsche Meisterschaft geholt. Damals war es Steffen Ziesche, Sohn des Ex-DDR-Nationaltrainers Joachim Ziesche, der das goldene Tor zum Titel schoss.

Heute war es Jonathan Matsumoto, der mit dem 5:3 kurz vor Schluss die Kasseler Träume vom ersten Seriensieg beendete – ein Treffer ins leere Tor, genau wie 2003 beim Siegtreffer von Ziesche.

Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel, doch die Gastgeber hatten den besseren Start: Max Newton markierte in der fünften Minute die frühe Führung zum 1:0. In der 18. Minute war er erneut erfolgreich, als er allein vor Krefelds Torwart Philipp Maurer auftauchte und zum 2:0 traf – das erste Powerplay-Tor der Serie.

Im zweiten Drittel übernahm zunächst Kassel die Kontrolle und belohnte sich nach knapp vier Minuten mit dem verdienten Anschlusstreffer zum 2:1. Den ersten Schuss von Darren Mieszkowski ließ Krefelds Keeper Felix Bick noch abprallen, doch den Rebound verwandelte Hunter Garlent eiskalt. Kassel blieb druckvoll und hatte mehrfach den Ausgleich auf dem Schläger. Das Tor fiel jedoch auf der Gegenseite: Davis Vandane marschierte in der 34. Minute von links durch die gesamte Kasseler Abwehr und netzte zum 3:1 ein.

Das Schlussdrittel begann wie das zweite – Kassel machte mächtig Dampf. Keine zwei Minuten waren gespielt, da eroberte Tristan Keck die Scheibe, startete gemeinsam mit Hunter Garlent durch, und Garlent verkürzte auf 2:3. Kurz darauf verhinderte nur die Latte den Ausgleich. Im nächsten Angriff der Huskies musste Mathew Santos mit einer Spieldauerstrafe vom Eis – fünf Minuten Überzahl für Kassel. Zudem musste Pinguine-Trainer Thomas Popiesch seine erste Reihe umstellen. Doch Krefeld befreite sich immer wieder. Als noch eine Minute Überzahl für Kassel auf der Uhr stand, startete Mick Köhler einen Konter und erzielte mit einem tollen Solo in der 48. Minute das 4:2 – der zweite Shorthander der Serie. War das die Vorentscheidung?

Das Publikum in der erneut ausverkauften Yayla-Arena war davon überzeugt und begann schon mit der La-Ola-Welle. Doch man hatte die Rechnung ohne Hunter Garlent gemacht: Fast aus dem Nichts markierte er in der 54. Minute seinen dritten Treffer des Abends zum 3:4. Kassel warf nun alles nach vorne, Krefeld kam fast nur noch über Konter. Drei Minuten vor Schluss ging Kassels Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis– doch es reichte nicht mehr. Denn Jonathan Matsumoto traf ins leere Tor, es waren nur noch drei Sekunden auf der Uhr. Damit holt Krefeld auch das dritte Spiel der Serie und kann am Freitag in Kassel den Aufstieg in die DEL perfekt machen.

 

Top News
DEL2
Werbemittel
Alle Highlights der vergangenen Saison kostenlos auf Sporteurope.TV
Anzeige
Weitere Artikel
Mehr Artikel →
Top-Meldungen
Mehr Artikel →
Anzeige