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DEL2 kompakt am Sonntag

Kassel Huskies schlagen Starbulls Rosenheim in der Verlängerung

Lesedauer: 4 Minuten
Hunter Garlent erzielte den Ausgleich für die Kassel Huskies.
Hunter Garlent traf nach nur acht Sekunden zum wichtigen Heimsieg seiner Kassel Huskies im Rennen um die Vizehauptrundenmeisterschaf (Foto: dpa/picture alliance/osnapix)

Vor dem letzten Saisonwochenende gibt es überall in der Tabelle noch enge Duelle um die Platzierungen.

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Kassel Huskies – Starbulls Rosenheim 3:2 n. V. (1:1, 0:1, 1:0, 1:0)

In einem Spiel mit Playoff-Charakter bezwingen die Kassel Huskies die Gäste aus Rosenheim mit 3:2 in der Verlängerung und festigen Platz 2 in der Tabelle. Zwei Gäste-Führungen reichen am Ende nicht zum Auswärtssieg.

Die Gäste aus Bayern feierten einen Start nach Maß und gingen bereits in der dritten Spielminute im Powerplay durch Ville Järveläinen mit 1:0 in Führung. Diese Führung hielt nur gut sechs Minuten, ehe Darren Mieszkowski nach einem Fehler im Rosenheimer Aufbauspiel zum 1:1-Ausgleich traf. Mit Ablauf einer Zwei-Minuten-Bankstrafe gegen Kassel schoss Charlie Sarault sein Team erneut zur Führung (36.).

Dass auch die Huskies gut in ein Drittel starten können, zeigte im Schlussabschnitt Dominic Turgeon, der einen Schuss von Darren Mieszkowski frei vor dem Tor zum 2:2-Ausgleich abstauben konnte. Trotz vieler guter Chancen ging das Spiel der Tabellennachbarn in die Verlängerung, da sowohl Oleg Shilin, als auch Christopher Kolarz eine Topchance nach der anderen vereiteln konnten.

In der Verlängerung dauerte es dann ganze acht Sekunden, bis Huskies Top-Scorer Hunter Garlent das viel umjubelte 3:2 schoss.

Eispiraten Crimmitschau – Blue Devils Weiden 5:2 (0:0, 1:1, 4:1)

Den Eispiraten Crimmitschau gelang dank eines starken Schlussdrittels ein wichtiger Sieg im Kampf um Platz 10 und somit die Teilnahme an den Pre-Playoffs.

Die 3.603 Zuschauer im Crimmitschauer Kunsteisstadion im Sahnpark mussten bis zur 33. Spielminute warten, ehe endlich das erste Tor des Tages fiel – leider jedoch nur zur Freude der Gäste aus Weiden. Tyler Muck erzielte im Powerplay das 1:0. Nur vier Minuten später glich Dylan Wruck das Spiel aus und es ging mit einem 1:1 ins dritte Drittel.

In der 50. Minute waren es erneut die Gäste aus der Oberpfalz, die jubeln durften. Noah Samanski brachte sein Team wieder in Front. Die Hausherren gaben sich nie auf und versuchten auch nach dem zweiten Rückstand alles, um den Tabellenplatz 10 zu halten. So war es in der 54. Minute Louis Brune, der für den abermaligen Ausgleich sorgte. Drei Minuten später stellte Philipp Kunekath den Spielverlauf auf den Kopf und schoss die Westsachsen erstmals in Führung.

Erst Corey Mackin (59.) und anschließend Tim McGauley (60.) machten kurz vor Schluss mit ihren beiden Empty-Net-Treffern den wichtigen Heimsieg perfekt.

Düsseldorfer EG – Bietigheim Steelers 1:4 (1:0, 0:3, 0:1)

Den Bietigheim Steelers reicht beim Gastspiel in Düsseldorf ein starkes zweites Drittel mit drei Toren, um im vierten Spiel gegen die DEG den vierten Sieg perfekt zu machen.

Im ersten Drittel waren die Gastgeber auf klarer Mission, am Ende eventuell doch noch die direkten Playoff-Plätze zu erreichen. Nick Baptiste belohnte sein Team 51 Sekunden vor Drittelende mit dem verdienten 1:0.

In der Drittelpause fand Steelers-Coach Alexander Dück die richtigen Worte, um sein Team aufzuwecken, denn die Steelers überzeugten im Mittelabschnitt mit drei Toren und nutzten regelmäßig die Verwirrung der DEG-Hintermannschaft aus. Nach nur 36 Sekunden traf Alex Dostie, der erstmals seit längerer Zeit wieder im Kader stand. Im Doppelpack trafen in der 28. und 29. Minute erst Jack Dugan und Bastian Eckl zum 2:1 bzw. 3:1 aus Sicht der Gäste.

Die Düsseldorfer EG zeigte im letzten Drittel zwar wieder eine bessere Leistung, doch die Steelers brachten den Vorsprung erfolgreich über die Ziellinie. Am Ende traf Cole Fonstad 28 Sekunden vor Ende noch ins leere DEG-Tor zum 4:1-Endstand.

EC Bad Nauheim – Eisbären Regensburg 1:4 (1:1, 0:0, 0:3)

Tore:
Bad Nauheim: Sebastian Bengtsson
Regensburg: Kevin Slezak, Jeremy Bracco, Sam Payeur

EV Landshut – ESV Kaufbeuren 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)

Tore:
Landshut: David Stieler, Tobias Lindberg (2), Trevor Gooch, Tor Immo
Kaufbeuren: Tyson McLellan, Vincent Schlenker

Krefeld Pinguine – Lausitzer Füchse 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)

Tore:
Krefeld: Jon Matsumoto (2), Mathew Santos, Marcel Müller
Weißwasser: Charlie Jahnke (2)

EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)

Tore:
Freiburg: Lynden McCallum, Alec Alroth, Odeen Tufto
Ravensburg: Thomas Reichel

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