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Vor Spiel 5 im DEL2-Viertelfinale

Ermittlungsverfahren gegen den EVL Landshut Eishockey

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Vor dem fünften Play-Off-Viertelfinalspiel zwischen den Kassel Huskies und dem EVL Landshut Eishockey sorgt eine Meldung für reichlich Wirbel und Gesprächsstoff: Die Hessen haben gegen die Niederbayern ein Ermittlungsverfahren wegen des Einsatzes eines nichtlizenzierten Spielers beim Aufwärmen beantragt.

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Der Vorwurf: Beim Warmlaufen soll auf Landshuter Seite neben Goalie Tyler Weiman ein Torhüter mit auf dem Eis gewesen sein, der keine Spielberechtigung für die zweite Liga besitzt. Während des Spiels selber war allerdings kein Backup auf der Bank zu sehen. „Ja, das Ermittlungsverfahren läuft“, bestätigt DEL2-Geschäftsführer Rene Rudorisch auf unsere Nachfrage. „Die Beweislage gestaltet sich allerdings schwierig, es liegen bis jetzt keine akzeptierten Fotos und Filmaufnahmen vom Warmlaufen oder von der Spielerbank während des Spiels vor. Deshalb ermitteln wir als Liga jetzt auch selber in dieser Richtung.“ Eine Spielwertung gegen Landshut wird es laut Rudorisch nicht geben: „Dies wäre nur relevant, wenn der fragliche Torhüter tatsächlich im Spiel selber im Einsatz auf de Eis gewesen wäre und dies ist nicht der Streitfall.“ Allerdings stellt er auch unmissverständlich klar: „Sollte sich der Verdacht bestätigen, liegt hier nicht nur ein Verstoß gegen die Regularien, sondern auch ein Betrugsfall vor und dagegen werde wir als Liga vorgehen. In diesem Fall werden wir auch Sanktionen gegen die Beteiligten prüfen.“ Mehr Klarheit soll es am morgigen Montag geben. Bis dahin haben die Beteiligten, sowohl Verantwortliche auch als Torhüter, Zeit und Gelegenheit, ihre Aussagen vorzulegen, die laut Rudorisch auch „rechtlichen Bestand haben sollten“.

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