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DEL2 kompakt am Sonntag

EHC Freiburg steht vor dem DEL2-Klassenerhalt

Lesedauer: 4 Minuten
Tomas Schwamberger erzielte zwei Tore für den EHC Freiburg.
Tomas Schwamberger und sein Team benötigen nur noch einen Sieg zum Klassenerhalt (Foto: dpa/picture alliance/osnapix)

Da beide Pre-Playoff-Serien bereits am Freitag endeten, stand in der DEL2 heute alles im Zeichen des Abstiegskampfes im Rahmen der Playdowns.

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ESV Kaufbeuren – EHC Freiburg 4:5 n. V. (2:0, 1:2, 1:2, 0:1)

In einem verrückten Spiel gewann der EHC Freiburg in der Verlängerung mit 5:4 und benötigt aufgrund der DEL2-Playdown-Regel nur noch einen Sieg zum Klassenerhalt. Der Gamewinner von Thore Weyrauch war mehr als umstritten.

Die Hausherren aus dem Allgäu erwischten einen Start ins so wichtige Heimspiel, wie er kaum hätte besser sein können: In der fünften Spielminute führte der ESV bereits mit 2:0. Jere Laaksonen (3.) und D’Artagnan Joly trafen früh und verhalfen damit dem gesamten Standort zum mehr als nötigen Push. Laaksonen nutzte einen Abpraller aus kürzester Distanz und Joly wurde von Yannik Burghart im Slot perfekt angespielt und ließ Freiburg-Goalie Fabian Hegman keine Chance. Im Anschluss kamen die Gäste aus dem Breisgau immer besser ins Spiel, blieben aber ohne eigenen Torerfolg.

Auch im zweiten Drittel kamen die Hausherren hellwach aus der Kabine und es dauerte keine drei Minuten, ehe erneut D’Artagnan Joly den Puck zum 3:0 ins Netz abfälschen konnte. Sami Blomqvist verpasste in der 26. Minute sogar das 4:0 für den ESVK. Joly blieb auch in der 32. Minute der Mann im Mittelpunkt – dieses Mal jedoch im negativen Sinne. Sein hoher Stock wurde mit einer 2+2-Minuten-Strafe geahndet und im Powerplay benötigten die Breisgauer nur 41 Sekunden für den Anschlusstreffer. Nikolas Linsenmaier fälschte, frei im Slot stehend, einen Schuss von Sami Ventelä gekonnt zum 1:3 aus Sicht der Gäste ab. Sechs Minuten später brachte Lynden McCallum sein Team mit seinem Tor zum 2:3 endgültig wieder ins Spiel (38.).

Dass auch der EHC Freiburg gut in ein Drittel starten kann, zeigte nach nur 68 Sekunden im Schlussabschnitt Shawn O’Donnell. Die Vorlage kam von Lukas Mühlbauer. In der 46. Minute stellten die Wölfe den Spielverlauf vollends auf den Kopf. Nach einigen sehenswerten Pässen im gegnerischen Drittel, fand Alex De Los Rios den frei stehenden Tomas Schwamberger, der zum 3:4 traf. Dass auch der ESV Comeback-Qualitäten besitzt, zeigten die Allgäuer nur 127 Sekunden später. Im eigenen Powerplay fand Tyson McLellan den Puck am schnellsten im Getümmel und verwandelte zum 4:4-Ausgleich (47.).

Nach 60 Minuten hieß es noch immer 4:4 und das Spiel ging in die Verlängerung. Dort wurde es dann in der 64. Minute hitzig: Thore Weyrauch fälschte einen Schuss von Lynden McCallum in grenzwerter Höhe unhaltbar ab. Im Videobeweis lagen den Schiedsrichtern nicht genügend Perspektiven vor, um die On-Ice-Entscheidung "Tor" zu widerrufen, und der Siegtreffer hielt stand.

EC Bad Nauheim – Blue Devils Weiden 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)

Deutlich weniger Tore – jedoch mindestens genauso viel Dramatik sahen die 2.853 Zuschauer im Colonel-Knight-Stadion in Bad Nauheim. Am Ende feiern die Hessen den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Playdown-Serie. Torschütze des Tages war Christopher Fischer.

Die Gäste aus Weiden zeigten eine solide Leistung im ersten Drittel, hatten ein deutliches Plus an Torchancen, doch die Teams gingen mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause. Im zweiten Drittel dauerte es dann bis zur 34. Minute, ehe Christopher Fischer per Schlagschuss zum 1:0 traf. Nur eine Minute später hatte Luca Gläser den Ausgleich auf der Kelle, doch Finn Becker hielt sein Tor sauber. Die Gäste arbeiteten intensiv am Ausgleich, doch die eigene Null stand auch nach 40 gespielten Minuten.

Auch im Schlussdrittel hatte ECN-Goalie Becker alle Hände voll zu tun, denn die Gäste aus Weiden konnten sich eine Chance nach der anderen erarbeiten, doch es scheiterte am Ende oft auch nur am fehlenden Glück. Am Ende blieb es beim minimalsten aller Ergebnisse – 1:0 für den EC Bad Nauheim.

Übersicht Playdown-Serien (Best of Seven):

EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren 3:0

Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim 0:2

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