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DEL2 kompakt am Dienstag

EHC Freiburg sichert sich den Klassenerhalt in der DEL2

Lesedauer: 4 Minuten
Zurück im Breisgau: Fabian Ilestedt.
Fabian Ilestedt schoss seinen EHC Freiburg im Alleingang zum Klassenerhalt (Foto: EHC Freiburg)

Die Ravensburg Towerstars geben eine 3:0-Führung aus der Hand, gewinnen aber mit 4:3 nach Verlängerung. Trotz zweifachem Rückstand siegen die Eisbären Regensburg bei den Starbulls Rosenheim

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Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers 4:3 n.V. (3:0, 0:1, 0:2, 1:0)

Nach frühem Rückstand kämpfen sich die Bietigheim Steelers eindrucksvoll zurück in die Partie, doch unterliegen sie am Ende zum Auftakt der Play-off-Viertelfinalserie den Ravensburg Towerstars.

Den Ravensburg Towerstars gelang ein Start, wie er besser hätte nicht sein können: Nach bereits 30 Sekunden traf Topscorer Mark Rassell zum 1:0. Vorausgegangen war ein Bietigheimer Fehlpass im gegnerischen Drittel. In der achten Minute traf Rassell nach schönem Zuspiel von Erik Karlsson ein weiteres Mal. Alec Ahlroth erhöhte in der 16. Spielminute gar auf 3:0 für die Oberschwaben. Zu keiner Sekunde waren die Steelers mit ihrem Gegner auf Augenhöhe und kamen nur zu vier Schüssen im ersten Drittel.

Im Mitteldrittel sahen die 2.738 Fans in der Ravensburger CHG-Arena ein anderes Auftreten der Gäste. Nach zwei überstandenen Unterzahlsituationen durfte in der 38. Minute erstmals die gefürchtete Bietigheimer Powerplay-Reihe aufs Eis. Die fünf Bietigheimer ließen den Puck gut laufen, und nach 50 Sekunden in der Überzahl fand Alex Dostie den freistehenden Cole Fonstad, der in den Winkel zum 1:3-Anschlusstreffer einnetzte. Bietigheim war somit nicht nur auf der Anzeigetafel vertreten, sondern auch im Spiel angekommen.

Die Steelers kamen im dritten Drittel ähnlich gut aus der Kabine, wie es die Towerstars zu Spielbeginn taten. Neuzugang Luis Ludin – von Filip Reisnecker perfekt im Slot angespielt – verwandelte nach nur 112 Sekunden zum 2:3 aus Sicht der Steelers (42.). Sechs Minuten später gab es im Gästeblock erneut jeden Grund zum Jubeln: Erneut überwand Cole Fonstad Goalie Ilya Sharipov zum 3:3-Ausgleich. Das Spiel fand in den regulären 60 Minuten keinen Sieger und ging in die Overtime. Dort war es dann in der 69. Minute Thomas Reichel, der einen Schuss von Ryan Odude zum 4:3-Siegtreffer für die Ravensburg Towerstars ins Tor abfälschen konnte.

Ravensburg führt in der Serie mit 1:0.

Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)

Ein Ausrufezeichen gelang den Eisbären Regensburg in Spiel 1 der Viertelfinalserie bei den Starbulls Rosenheim. Nach zweimaligem Rückstand war es Alex Berardinelli, der im Schlussdrittel den Siegtreffer zum 2:3 aus Sicht der Gäste markierte.

Direkt im ersten Powerplay des Spieles gelang Luigi Calce der frühe Führungstreffer für die Gastgeber (5.). Sechs Minuten später zeigte David Morley dieselben Fähigkeiten und glich in Überzahl zum 1:1 aus (11.). Beide Tore waren schön herausgespielt. Regensburg kam im ersten Drittel auf nur vier eigene Schüsse.

Im Mitteldrittel sahen die Fans ein ähnliches Bild – allerdings mit deutlich offensiveren Gästen. Die erneute Führung, wieder im Powerplay, erzielte dieses Mal Scott Feser nach nur 67 Sekunden. Etwas mehr als drei Minuten vor Ende des Drittels kamen die Regensburger zum erneuten Ausgleich. Torschütze war Alex Berardinelli (37.). Erneut Alex Berardinelli besorgte den Eisbären dann in der vierten Spielminute des dritten Drittels die erste Führung des Spieles, als er den Puck zum 3:2-Führungstreffer an Oskar Autio vorbei schoss. Rosenheim erspielte sich Chance um Chance, doch das Glück blieb ihnen verwehrt. Am Ende gewinnen die Gäste aus der Oberpfalz in Rosenheim und schießen im Schlussdrittel wieder nur viermal auf das Tor von Autio.

Regensburg führt in der Serie mit 1:0.

EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren 2:1 n.V. (0:0, 0:1, 1:0, 1:0)

Durch einen knappen 2:1-Sieg nach Verlängerung feiert der EHC Freiburg in der ersten Play-down-Runde den DEL2-Klassenerhalt. Matchwinner war – wie so oft in dieser Saison – Fabian Ilestedt.

Speziell den Gästen aus dem Allgäu merkte man zu Beginn des Spieles immer wieder an, was am heutigen Abend auf dem Spiel stand. Bei einer weiteren Niederlage würde man ins Playdown-Finale um den Abstieg in die Oberliga rutschen. Ebenso merkte man den beiden Teams an, dass hier nicht gerade die beiden offensivsten Sturmreihen der DEL2 auf dem Eis standen.

So dauerte es bis zur 33. Minute, ehe der erste Treffer fiel. D’Artagnan Joly bestätigte auch heute seine starke Form und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Im Schlussdrittel kam der EHC Freiburg zu sage und schreibe drei Schüssen auf das Tor von Gäste-Goalie Cody Porter. Einer davon war gleichbedeutend mit dem 1:1-Ausgleich. In der 45. Minute drückte Fabian Ilestedt den Puck nach gelungener Einzelaktion über die Torlinie.

Auch dieses Spiel fand nach 60 Minuten keinen Sieger und ging in die Verlängerung. Die Erlösung aus Sicht der Breisgauer ließ nur etwas mehr als vier Minuten auf sich warten. Im eigenen Konter legte Lynden McCallum den Puck mustergültig auf Fabian Ilestedt quer, der sich die Chance nicht entgehen ließ und zum vielumjubelten 2:1 traf. Durch diesen Treffer sichert sich der EHC Freiburg den Ligaverbleib, während der ESVK auf seinen nächsten Gegner warten muss.

Freiburg gewinnt die Serie mit 4:0 (wobei ein Sieg aufgrund des großen Punkteabstands gewertet wurde).

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