„Die Aufgabe heute war enorm schwer!“ Playoff-Halbfinale Eislöwen vs Steelers

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Jedoch dominiert der Meister dieses Halbfinale nicht so, wie es der Serienstand vielleicht vermuten lässt. Der Erfolg der Steelers im ersten Aufeinandertreffen ging, über die gesamte Spielzeit gesehen, absolut in Ordnung. Im zweiten Duell übergaben ihnen die Eislöwen allerdings den Sieg mit einer großen Schleife als Geschenk. 3469 Zuschauer sahen am Ostermontag tolles Eishockey von beiden Mannschaften, spielerisch, technisch und läuferisch auf Top-Niveau. Die Sachsen waren phasenweise spielbestimmend und führten bis zur 42. Minute verdient mit 3:1. Auch der Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt brachte sie noch nicht aus dem Konzept. Zehn Minuten später reichten den Gästen allerdings 80 Sekunden, um das Spiel zu drehen. Nach der Partie fielen die Erklärungen schwer. „Wir haben uns zu sicher gefühlt, denk ich“, sagte beispielsweise Mirko Sacher.“ Wir dürfen Bietigheim nicht wieder so ins Spiel kommen lassen. Und wir haben auch wieder zu viele Strafen gezogen. Das müssen wir abstellen.“ Damit benannte der Verteidiger auch eines der großen Probleme seines Teams: auch wenn es zugegebener Maßen vielleicht schwer ist, sich auf die unterschiedliche Spielführung der einzelnen Schiedsrichter einzustellen, sind 12 Strafminuten gegen eine Mannschaft, die ein derartig effektives Powerplay spielt wie die Steelers, eindeutig zu viel. Zwei Tore der Ellentaler fielen in numerischer Überzahl. Auf der anderen Seite finden die Dresdner ihrerseits keine Möglichkeit, selber in Überzahl erfolgreich zu sein. Viel wurde darüber spekuliert, ob es letztlich eine Kraftfrage war, die den Sieg kostete. Dem widerspricht Arturs Kruminsch: „Wir haben unser Spiel nicht über 60 Minuten durchgezogen. Wir haben gut gespielt und viele Chancengehabt. Vor dem Tor müssen wir allerdings konzentrierter arbeiten. Man merkt es schon, dass wir mehr Spiele in den Knochen haben. Aber das kann keine Ausrede sein. Eine 3:1 Führung dürfen wir nicht aus der Hand geben. Ob man platt ist oder nicht, man muss beißen und konzentriert bleiben. Das ist uns heute nicht gelungen.“ Die bestätigt auch sein TrainerBill Stewart: „Es ist nicht die Kraft, es ist der Kopf!“

An dieser Stelle sollte man einmal zwei Spielern Tribut zollen, die während der Hauptrunde nicht so in Erscheinung traten, wie sie es jetzt tun, die den Spielverlauf aber deutlich prägen. Das ist auf Steelers-Seite Shawn Weller, auf der Seite der Eislöwen Teemu Rinkinen. Beide omnipräsent, mit unglaublich viel Eiszeit, enormen Scoringpotential und mit starken, zum Teil spielentscheidenden, Aktionen. Es wird interessant zu sehen, wie sich die Serie entwickelt, wenn verletzte Spieler in den Kader zurück kehren und die Eislöwen Zeit zur Regeneration hatten. Eins ist sicher: Aufgegeben haben die Dresdner sich und die Serie mit Sicherheit nicht.

Stürmer wechselt aus der ECHL nach Weißwasser
Peter Quenneville besetzt Kontingentstelle bei den Lausitzer Füchsen

​Die Lausitzer Füchse vermelden einen weiteren Neuzugang. Peter Quenneville wird in der kommenden Saison das Trikot der Blau-Gelben in der DEL2 tragen. ...

Turnier findet nach 2020 seine Fortsetzung – und soll sich weiter etablieren
Eispiraten Crimmitschau starten erneut im Nord-Ost-Pokal

​Der Nord-Ost-Pokal findet in diesem Jahr seine Fortsetzung: Die Eispiraten Crimmitschau werden in der anstehenden Vorbereitung auf die DEL2-Spielzeit 2021/22 erneut...

Stürmer zuletzt in der ICEHL
Ravensburg Towerstars verpflichten Sam Herr aus Innsbruck

​Die Offensive der Ravensburg Towerstars in der kommenden Saison 2021/22 ist um einen attraktiven Spieler reicher. Vom österreichischen ICEHL-Club HC Innsbruck wechs...

Verteidiger bleibt bei den Wölfen
Marvin Neher hält dem EHC Freiburg die Treue

​Mit dem 23-jährigen Marvin Neher kann der EHC Freiburg eine weitere Vertragsverlängerung für die DEL2-Saison 2021/22 präsentieren. ...

Verteidiger verlängert
Moritz Schug bleibt bei den Bayreuth Tigers

​Moritz Schug wird auch in der kommenden Saison die Defensive der Bayreuth Tigers in der DEL2 verstärken. ...

Stürmer kommt vom EV Landshut
Thomas Brandl verstärkt Offensive der Tölzer Löwen

​Die Tölzer Löwen haben Ihren ersten Neuzugang für die Offensive: Von Ligakonkurrent EV Landshut wechselt Thomas Brandl in den Isarwinkel, wo er einen Vertrag für di...

Auch vierter Kontingentspieler bleibt
ESV Kaufbeuren verlängert mit Branden Gracel

​Mit der Vertragsverlängerung von Branden Gracel kann der ESV Kaufbeuren nach Sami Blomqvist, Tyler Spurgeon und John Lammers auch seinen vierten Kontingentspieler a...

Eigengewächs bekommt Chance
Leon Köhler bleibt beim EC Bad Nauheim

​Leon Köhler hat seinen Vertrag beim EC Bad Nauheim verlängert. „Leon kommt aus unserem Nachwuchs, und wir begleiten und beobachten ihn schon seit Jahren. Er hat sic...

Verteidiger kommt von den Heilbronner Falken
Jan Pavlu wechselt zum ESV Kaufbeuren

​Mit Jan Pavlu kann der ESV Kaufbeuren nach Simon Schütz einen weiteren neuen Verteidiger in seinem Kader begrüßen. ...