Den Kassel Huskies fehlt nur noch ein Sieg zum Playoff-Finale

Auf der Suche nach dem FInalgegner der Krefeld Pinguine in der DEL2 gewinnen die Kassel Huskies Spiel fünf vor 4.538 Zuschauern.
Kassel Huskies – Bietigheim Steelers 3:1 (2:1, 0:0, 1:0)
Durch den Sweep der Krefeld Pinguine am Mittwoch stand am heutigen Freitag nur ein DEL2-Playoffspiel auf dem Plan: Spiel fünf zwischen den Kassel Huskies und den Bietigheim Steelers.
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Beide Teams benötigten überhaupt keinen Anlauf und waren direkt im Spiel. In den ersten Minuten gab es auf beiden Seiten sofort die ersten Torchancen. Reisnecker aufseiten der Gäste und Yannik Valenti bei den Gastgebern hatten die aussichtsreichsten davon. In der neunten Spielminute hatte Arne Uplegger auf der linken Seite viel Platz und schlenzte den Puck an Goalie Philipp Maurer vorbei ins lange Eck zum 1:0 aus Sicht der Gäste. Infolge des Tores agierten die Steelers sehr clever. Die Defensive um Goalie Olafr Schmidt stand sicher und nach vorne ging es meist nur über wenige Stationen ins gegnerische Drittel und direkt zum Torabschluss. Mit diesem System waren die Steelers die gesamte Saison über schwer zu bespielen. Fünf Minuten vor der ersten Pause trifft Tristan Keck nur die Latte (15.). Nur wenige Momente später hatten die Huskies mehr Glück. Ein Schlagschuss von Yannik Valenti wurde abgefälscht, sodass Olafr Schmidt keine Chance mehr hatte und der Puck ins Tor ging (16.). Neun Minuten vor der Pause gelang Bode Wilde die Führung für sein Team. Sein Schlagschuss prallte vom rechten an den linken Torpfosten und dann nach hinten ins Netz (20.).
Das Mitteldrittel startete deutlich verhaltener. Chancen durch Luca Münzenberger (ECK) und kurz darauf Brett Kemp (SCB) blieben ungenutzt. Mit Tyler Benson traf erneut ein Husky die Latte (28.). Auch in den restlichen Minuten gelang keinem Team ein weiterer Treffer, sodass die Partie auch nach 40 Minuten beim 2:1 für die Kassel Huskies blieb. Einen Aufreger gab es kurz vor Schluss noch: Im Powerplay setzte Kaspars Daugavins den nächsten Schuss ans Gestänge. Nach kurzem Videobeweis wurde die Entscheidung "kein Tor" bestätigt.
Die Steelers – bekannt durch ihre starken Schlussabschnitte – zeigten auch dieses Mal wieder, dass man mit drei Reihen auch in den letzten 20 Minuten noch genug Körner im Tank haben kann. Ähnlich wie schon in Spiel vier am Mittwoch in Bietigheim gab es für Philipp Maurer wieder jede Menge Arbeit und damit verbunden Möglichkeiten, sich selbst auszuzeichnen. Knapp acht Minuten vor Schluss bekam auch Maurer Unterstützung vom Pfosten. Alexander Preibisch blieb ohne Torerfolg (53.). Die Gastgeber kamen nur über Konter gefährlich vor das Steelers-Tor. Die beste Chance auf die (Vor-)Entscheidung hatte hierbei Tristan Keck zweieinhalb Minuten vor Schluss. Olafr Schmidt war bereits zu Gunsten eines Extra-Angreifers vom Eis, als Hunter Garlent aus der eigenen Hälfte am leeren Tor vorbeischoss. Den Rebound von der Bande verwandelte Darren Mieszkowski zum 3:1-Endstand (60.).
Damit gelingt den Kassel Huskies der dritte Sieg in der Best-of-Seven-Serie und ein weiterer davon wäre gleichbedeutend mit dem Einzug ins Traumfinale um den Aufstieg gegen die Krefeld Pinguine.













