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Der Hockeyweb-Countdown bis zum Saisonstart

DEL2-Vorschau 2026/27: EHC Freiburg

Lesedauer: 3 Minuten
Rückkehrer Parker Bowles soll in der kommenden Saison den EHC Freiburg. offensiv anführen. (Foto: dpa/picture alliance/nordphoto)

Am 18. September geht die DEL2 in ihre 14. Spielzeit. Hockeyweb stellt täglich eine Mannschaft vor. Heute richtet sich der Blick auf den EHC Freiburg.

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Das Motto lautet: Es kann eigentlich nur noch besser werden. Zuletzt gelang in der Saison 2020/21 ein Punktwert jenseits der 80er-Marke, danach ging es nur noch bergab, in der letzten Spielzeit gab es nur noch 61 Zähler, somit 1,17 pro Spiel. Das Ergebnis war ein extremer Personaltausch. 15 Spieler gingen, zwölf neue kamen.

Tor

Hier müssen sich die Fans an drei neue Namen gewöhnen. Für Patrik Cerverny konnte aus Bietigheim Olafr Schmidt geholt werden, für den nach Dresden gewechselten Fabian Hegmann kam aus Crimmitschau Christian Schneider und als Keeper Nummer 3 soll der U20-Torhüter Christian Goss erste Erfahrungen in der DEL2 sammeln. 

Verteidigung

Auch hier wurde die Hälfte des Personals getauscht. Für den ins polnische Oswiecim abgewanderten Sameli Ventelä konnte Dylan Plouffe aus Landshut geholt werden. Sein Vorteil: Er belastet nicht das Ausländerkontingent. Auch für den nach Halle gegangenen Petr Heider wurde mit Simon Gnyp aus Bad Nauheim ein deutscher Ersatz verpflichtet. Für David Trinkberger kam mit Tim Sezemsky aus Weißwasser ein talentierter Spieler und schließlich gab man dem 20-jährigen Maik Hess von den Jungadlern Mannheim eine echte Einsatzchance. Zusammen mit Alexander De Los Rios, Kilian Kühnhauser und Maximilian Leitner hat man eine junge, aber trotzdem starke Defensive zur Verfügung.

Sturm

Zwei komplette Sturmreihen verließen die Südbadener, neu kamen ebenso viele neue Stürmer. Ein wichtiges Zeichen für Loyalität und Verbundenheit gab Parker Bowles ab. Der 31-jährige Kanadier kam nach zwei Jahren in Bad Nauheim wieder zurück zu den Wölfen und soll diese zusammen mit Veteran Christian Billich anführen. Aus der recht starken internationalen ICEHL wechselte der Kanadier Cole Gallant von Vorarlberg in den Breisgau. Seine Stärken sind Spielintelligenz und ein exzellentes Passspiel. Aus der für seine gute Jugendarbeit bekannten Schweiz, genauer aus Winterthur kam Andreas Döpfner über die Grenze. Der 27-Jährige ist allerdings auch mehr als Zuspieler und weniger als Topstürmer bekannt. Ansonsten haben die Freiburger hauptsächlich auf junge, hungrige Talente gesetzt. So kamen aus Landshut Maximilian Oswald und aus Ingolstadt Lukas Steinhauser. Einen besonderen Fang machten die Wölfe in der British Columbia Hockey League. Der Sohn der Vereinslegende Ravil Khaidarov, Artyom, konnte, nach einer Art internationaler Lehrjahre mit Einsätzen in der BCHL für die Vernon Vipers wie auch der dritten russischen Liga für seinen Heimatort gewonnen werden. Zusammen mit dem gebliebenen Lynden McCallum, der mit 21 Punkten in 17 Spielen überzeugen konnte, und dem Schweden Fabian, sowie einigen alteingesessenen Leistungsträgern wie Nikolas Linsenmaier und Christoph Kiefersauer sollen sie die junge, durchaus talentierte Offensive führen. Gleich sechs Stürmer sind 20 Jahre alt und jünger. Mit dem erst 16-jährigen Fynn Ludwig haben sie zudem ein Juwel in ihren Reihen, das nicht nur in der eigenen U20-Vertretung glänzte, sondern auch schon elf Einsätze in der DEL2 in seiner Vita stehen hat. 

Prognose

Die Freiburger waren sicherlich sehr im Spielerkarussell aktiv. Aber die Rolex auf dem Transfertisch haben sie nicht gefunden. Trotzdem gehen sie mit einer guten Mischung an den Start, die Hoffnung auf mehr macht, als man in den letzten Jahren in Freiburg gewöhnt war.  

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