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Die DEL2 kompakt am Freitag

Bietigheim Steelers gewinnen beim Schützenfest gegen Crimmitschau

Lesedauer: 4 Minuten
Bietigheims Tim Schüle (rechts) und der Crimmitschauer Johannes Schmid haben sich einiges zu sagen.
Bietigheims Tim Schüle (rechts) und der Crimmitschauer Johannes Schmid haben sich einiges zu sagen. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)

Wir sind mitten in der Crunchtime der DEL2-Hauptrunde. Die Krefeld Pinguine bleiben durch einen Overtime-Sieg in Freiburg unangefochten auf Rang eins.

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Die Kassel Huskies lassen drei Punkte gegen den ESV Kaufbeuren liegen, sind aber nach wie vor auf dem zweiten Platz. Die Lausitzer Füchse schieben sich durch einen Sieg gegen den EC Bad Nauheim mit nur noch zwei Punkten Rückstand auf Rang sechs an Regensburg heran. Diese gewinnen das Derby gegen Weiden nach Verlängerung. Im Tabellenkeller hat Crimmitschau nach einer Niederlage in Bietigheim nur noch einen Zähler Vorsprung auf den ersten Playdown-Platz.  

EC Bad Nauheim - Lausitzer Füchse 2:5 (1:1, 1:2, 0:2)

Eine wichtige Partie für beide Teams, die roten Teufel wollen die Playdown-Plätze verlassen, die Füchse kämpfen noch um Rang sechs. Im ersten Drittel hatten die Gastgeber deutlich mehr vom Spiel und gingen in der achten Minute durch Ryan Olsen in Führung. Der hatte diese Woche erst in Bad Nauheim angeheuert. Doch Adam Brady gelang in der 17. Minute der Ausgleich. Das zweite Drittel begannn wie das erste, Nauheim ging in Führung, es war erneut Ryan Olsen, dieses Mal im Powerplay. Die Antwort der Füchse folgte kaum eine Minute später, in der 24. Minute schloss Charlie Jahnke einen Konter mit dem Ausgleich ab. Marlon Braun drehte in der 37. Minute dann das Spiel. Im Schlussabschnitt versuchten die Roten Teufel eine ganze Menge, um wieder zurück ins Spiel zu kommen, mussten aber zunächst in der 43. Minute das 2:4 durch Alexander Dosch hinnehmen. Zwei Minuten vor Schluss ging Jerry Kuhn von Eis, gleich darauf musste Bad Nauheim aber eine weitere Strafzeit hinnehmen. Antti Karhula setzte weiter alles auf eine Karte und liess den Torwart draussen. Das nutzte Kyle Havlena mit dem 2:5 ins leere Tor. Moritz Kretschmar überwand drei Sekunden vor Schluss Jerry Kuhn noch mit dem 2:6, der war mittlerweile wieder ins Tor zurückgekehrt.

Bietigheim Steelers - Eispiraten Crimmitschau 7:4 (2:0, 2:2, 3:2)

Die Eispiraten brauchen jeden Punkt, um die Pre-Playoffs zu erreichen. Die ersten zehn Minuten heute gehörten komplett den Steelers, Crimmitschau leistete sich zu viele Fehler, egal ob im Aufbau oder im Zuspiel. Das bestraften die Gastgeber eiskalt mit Toren durch Tamas Kanya und Marek Racuk in der 4. bzw. 10. Minute. Danach war Crimmitschauen besser im Spiel, doch gleich zu Beginn des Mitteldrittels folgte die nächste kalte Dusche. Erneut war es Racuk, der das Tor machte, nachdem er mutterseelenallein im Slot stand. Damit stand es 3:0. Erst eine Überzahl brachte die Gäste wieder ins Spiel, hier war es Adam McCormick mit einem Blueliner, der in der 28. Minute den Anschlusstreffer markierte. Und gleich danach klingelte es erneut, immer noch im Powerplay. Jetzt war es Sebastian Streu, der das 3:2 erzielte. Sollte hier doch noch etwas für die Eispiraten gehen? Deren Achillesferse war heute die Defensive, die sich den nächsten Lapsus in der 31. Minute leistete, den Mike Fischer zum 4:2 verwertete. Damit ging es in die zweite Pause. Im letzten Drittel dauerte es erneut nur eine knappe Minute, dann erhöhte Racuk mit seinem dritten Treffer an diesem Abend auf 5:2. Doch Crimmitschau blieb dran, vier Minuten später stellte Sebastian Streu mit einem Schuss von der blauen Linie auf 5:3. In der 53. Minute wurde es noch einmal spannend, als Philip Kuhnekath auf 5:4 verkürzte, doch wie gewonnen, so zerronnen. Nur drei Minuten später verwertete Brett Kemp einen Rebound zum 6:4. Danach nahm Jussi Tuores den Torwart von Eis, aber es reichte nicht mehr für die Eispiraten, da Mike Fischer noch zum 7:4 ins leere Tor traf.

Kassel Huskies - ESV Kaufbeuren 2:5 (1:2, 1:1, 0:2)

Für Kaufbeuren geht es in der Hauptrunde nur noch um die Tordifferenz, um sich als Tabellenletzter eine bessere Ausgangsposition in den Playdowns zu sichern. Mit mehr als 20 Punkten Rückstand auf den elften Rang reichen dem Gegner nur zwei Siege zum Klassenerhalt. Beim Tabellenzweiten hatte man somit nichts zu verlieren und begann einfach mal mit einem Doppelschlag von Jonathan Tychonick, der die Gäste mit zwei Toren in der vierten und zehnten Minute mit 0:2 in Führung brachte. Kurz vor der ersten Pause markierte Tyler Benson den Anschlusstreffer, doch Vadim Schreiner stellte in der 24. Minute mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her. Sechs Sekunden nach dem Wiederanpfiff verkürzte Tristan Keck zum 2:3. Damit ging es in die zweite Pause. Kaufbeuren drehte auch im Schlussabschnitt weiter auf und Travis Turnbull, der erst diese Woche von den Dresdner Eislöwen zum ESVK kam, erhöhte auf 2:4. Eine Minute vor Schluss erhöhte Tyson McLellan sogar noch auf 2:5. Kaufbeuren holt damit drei Punkte, muss aber weiter mit genau 20 Punkten Rückstand auf Freiburg leben, die heute einen Punkt gegen Krefeld holen konnten. 

Die weiteren Spiele in der Übersicht:

Eisbären Regensburg - Blue Devils Weiden 2:2 (1:0, 0:0, 0:0)

Ravensburg Towerstars - Starbulls Rosenheim 0:0 (0:0, 0:0, 0:0) 

Düsseldorfer EG - EV Landshut 3:4 n.V. (1:2, 1:0, 1:1, 0:1)

EHC Freiburg - Krefeld Pinguine 3:4 n.V. (1:0, 1:2, 1:1, 0:1)

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