Total verpatzter Jahresabschluss der Krefeld Pinguine1:5-Niederlage gegen die Grizzlys Wolfsburg

Garrett Noonan erzielte das einzige Tor für die Krefeld Pinguine.  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Garrett Noonan erzielte das einzige Tor für die Krefeld Pinguine. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Seit dem 7:4-Erfolg über die Augsburger Panther am 17. November warteten die Krefelder Fans auf einen Heimsieg ihrer Pinguine, die im Dezember schon fünf Spiele mit nur einem Tor Unterschied verloren hatten, davon das erste in Wolfsburg und das letzte vor zwei Tagen in Bremerhaven, wo man wenigstens einen Punkt ergattert hatte. Krefeld spielte mit Dimitri Pätzold im Tor, der Zeitungsmeldungen zufolge wegen eines Magen-Darm-Infekts, den die Mannschaft vom Auswärtsspiel in Bremerhaven mit zurück gebracht hatte, heute gar nicht hätte spielen sollen, aber Jussi Rynnäs hatte es noch schlimmer erwischt. Das Wolfsburger Tor hütete Chet Pickard. Das letzte Heimspiel dieses Jahrzehnts wollten 5168 Zuschauer sehen, von denen sicher viele nicht so bald wiederkommen werden, da sie in Unkenntnis über die gesundheitlichen Probleme der Mannschaft waren.

Wolfsburg schien wacher aus der Kabine zu kommen, handelte sich aber schon in Minute vier eine Strafe ein, aus der die Pinguine nichts machten. Bis kurz vor dem Powerbreak in Minute zehn bot sich das bekannte Bild: die Pinguine machten eine Reihe von bekannten Fehlern, so dass Pätzold von den Grizzlys warm geschossen wurde, wohingegen Pickard erst danach erste Proben seines Könnens abliefern musste. In der 13. Minute zeigte die erste Pinguinreihe ihren ersten schönen Kombinations-angriff, dem der Abschluss versagt blieb. Danach versäumten es die Grizzlys, die erste Krefelder Strafe aus zu nutzen. Bis zur Pausensirene sah man noch manches Stückwerk, aber keine Tore.

Krefeld kam nach der Pause aufmerksamer aus der Kabine und vergab schon nach einer Minute eine gute Gelegenheit, weil man wieder abspielte, anstatt zu schießen. In Minute 25 verfehlten Phillip Bruggisser und Alex Trivellato innerhalb von zehn Sekunden den ersten Treffer. Eine durchaus vermeidbare Strafe gegen Mark Cundari  beendete in Minute 28 diese Krefelder Drangphase. In der Unterzahl hatte Pätzold das Glück des Tüchtigen, als der Puck den Pfosten seines Tores traf. In der 33. Minute verloren die Pinguine beim Aufbau wieder die Scheibe im eigenen Drittel, und während Garrett Noonan sich mit einem Grizzly einen Ringkampf lieferte, fuhr Garrett Festerling mit dem Puck ungestört ums Tor herum und schoss ihn Pätzold in den Rücken zum 0:1. Dann folgte zwar eine weitere Druckphase der Pinguine, in der Justin Hodgman sich sehr stark bemühte, Ordnung ins Spiel zu bringen und seine Mitspieler in Position zu setzen, aber in Minute 39 fiel wie aus dem Nichts das 0:2, als Anthony Rech völlig frei aus acht Metern zum Schuss kam.

Die Pinguine begannen das Schlussdrittel angriffslustig, lagen aber schon nach zwei Minuten nach einem selbstverschuldeten Scheibenverlust im eigenen Drittel 0:3 zurück. In Minute 45 gerieten die Grizzlys wieder in Unterzahl und nach hervorragender Vorarbeit von Justin Hodgman konnte Garrett Noonan das 1:3 erzielen. Quasi im Gegenzug erlaubte der nächste grobe Patzer der Pinguineabwehr es Spencer Machacek, die Scheibe ungestört zum 1:4 über die Linie zu schieben, Pätzold war wieder schuld- und chancenlos. Schon 156 Sekunden vor Schluss verließ Pätzold sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers, aber den Pinguinen wollte nichts gelingen und Wolfsburg konnte das 1:5 erzielen. Die Missfallenskundgebungen von Zuschauern ab der Mitte des zweiten Drittels taten ein Übriges, den konstruktiven Versuchen von z.B. Martin Schymainski oder Justin Hodgman den Erfolg zu nehmen. Wolfsburg, das keineswegs gut oder gar überzeugend spielte, kam überaus glücklich zu drei Punkten. Krefelder Hoffnungen, eventuell noch in den Kampf um Platz 10 eingreifen zu können, haben sich damit erledigt.

Tore: 0:1 (33.) Festerling (Aubin, Jones), 0:2 (39.) Rech (Fauser, Pfohl), 0:3 (42.) Höhenleitner (Bergman), 1:3 (46.) Noonan (Cundari, Hodgman) PP1, 1:4 (47.) Machacek (Busch, Olimb), 1:5 (58.) Rech EN. Strafen: Krefeld 4, Wolfsburg 4. Schiedsrichter: Hoppe – Smetana. Zuschauer: 5168.


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Samstag 03.12.2022
Kölner Haie Köln
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Sonntag 04.12.2022
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Bietigheim Steelers Bietigheim
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