Straubing Tigers feiern rauschend den SaisonabschlussTrainer Tom Pokel bleibt

Die Straubing Tigers feierten mit ihren Fans den Saisonabschluss. (Foto: Stefan Ritzinger)Die Straubing Tigers feierten mit ihren Fans den Saisonabschluss. (Foto: Stefan Ritzinger)
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„Eines ist sicher, das Bier geht uns heute nicht aus“, sagte Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) bei seiner kleinen Ansprache. Das lag natürlich daran, dass die Abschlussfeier erstmals in einer Lager- und Verladehalle des Biersponsors stattfand. Das war laut Brauerei-Geschäftsführer Christoph Kämpf gar nicht so leicht umzusetzen, steht die Halle sonst doch voll mit Bier, das auf die Auslieferung wartet. Das ausgesprochene Lob haben sich seine Mitarbeiter redlich verdient, die sogar noch den Malerpinsel geschwungen haben. Vom großen Fanzuspruch zeigten sich alle überrascht. Obwohl kurzfristig zusätzliche Bänke aufgestellt wurden, hatte bei weitem nicht jeder einen Sitzplatz. Die Halle platze aus allen Nähten. Auch der nachverpflichtete Jared Aulin machte große Augen und meinte: „Was hier los ist, ist großartig. Hier geht’s ja zu wie auf einer Meisterfeier. Diese Unterstützung der Fans hier ist überragend.“

Die Ehrungen

Bei den Auszeichnungen räumte Stefan Loibl ab. Er wurde zum Straubinger Spieler der Saison gewählt und bekam auch den Preis für den Penalty der Saison. Das Tor der Saison machte Jeremy Williams im Spiel gegen Wolfsburg, als er von der Strafbank kommen sein Solo zum Sieg nutze. Den Fight der Saison machte Mitchell Heard in Berlin, für den er letztendlich drei Spiele gesperrt wurde. Besonders schön war der Ehrenpreis für eine verdiente ehrenamtliche Mitarbeiterin. Helga Engl ist die gute Seele des Presseraums. Ihre Herzlichkeit und ihre selbst gebackenen Kuchen sind ligaweit bekannt und gehören zu Straubing wie der Stadtturm.

Auf der Abschlussfeier haben wir die Gelegenheit genutzt und mit vielen Spielern und Trainern Kurzinterviews zu vielen verschiedenen Themen geführt und dabei folgende Antworten erhalten.

Coach Pokel bleibt

Es war neben Co-Trainer Rob Leask die einzige Personalie, die am Abend verkündet wurde. Doch es ist eine immens wichtige. Unter tosendem Beifall verkündete der Cheftrainer selbst, dass er auch in der nächsten Spielzeit in Straubing sein wird. Großartig durchringen musste er sich zu dieser Entscheidung nicht: „Nein, gar nicht. Es war seit einiger Zeit die Richtung vom Club und von mir klar. Ich war und bin voll involviert in die Planung der nächsten Saison.“ Pokel kam damals in einer sehr schweren Phase und hat vom ersten Tag gezeigt, dass er etwas bewegen will. Einmal sagte er, dass er mit dem Team einen Weg gehen will. Mit diesem Weg und der Entwicklung kann man durchaus zufrieden sein. „Auf jeden Fall. Man kann diesen Weg schon seit Dezember 2017 sehen. Man muss zuerst in der Kabine gewinnen, als Mannschaft, als Gruppe. Dieses Teamfeeling war dieses Jahr von Anfang an da. Ich denke, das ist eine meiner Stärken: Teambuilding. Außerdem lässt mich Jason Dunham meine Arbeit machen. Wir haben eine sehr gute Situation mit Jason, einem herausragenden Co-Trainer Rob Leask und mir haben wir einen sehr guten Austausch. Es ist sehr konstruktiv. Ich fühle mich sehr wohl hier, auch mit dem gesamten Umfeld. Deshalb war es ein logischer Schritt, in Straubing zu bleiben.“

Die Saisonvorbereitung läuft: „Wir haben einiges im Blick. Wir haben schon eine gewisse Richtung, wie wir die Mannschaft verändern wollen. Rob hat es auf der Bühne schon erwähnt. Wir wollen besser im Penaltykilling werden. Wir brauchen Spieler, die die Last von Connolly und Loibl nehmen, damit sich die mehr auf fünf gegen fünf und Powerplay konzentrieren können.“ Gesucht wird also unter anderem ein intelligenter Spieler, der das Spiel lesen kann. „Wir haben dieses Jahr einen Riesensprung gemacht. Eine so große Verbesserung wird nächstes Jahr nicht möglich sein, aber fünf Prozent sind möglich. Und die werden uns ein Stück nach oben bringen.“

„Litti“ und „Gio“

Manuel Litterbach und Giovanni Willudda gehören zum Trainerteam, sitzen bei den Spielen auf der Pressebank und führen Statistiken. Für Athletiktrainer Giovanni Willudda war es das erste Jahr in der DEL. Seine Eindrücke waren durchweg positiv: „Die Jungs haben es mir relativ einfach gemacht, indem sie das gemacht haben, was ich gesagt habe.“ Sein nächster Job sind die Sommertrainingspläne. „Die werden im Laufe der nächsten Woche ausgegeben. Die meisten bleiben aber in Straubing, mit denen trainiere ich dann täglich. Mit den Nordamerikanern bleibe ich über Mail und WhatsApp in Kontakt.“ Überrascht war er „vom Teamspirit. Wie schnell der entsteht und wie toll der Zusammenhalt in der Mannschaft war und ist.“

Auch der junge Torwarttrainer Manuel Litterbach lässt uns ein wenig in seine Arbeit blicken, denn immerhin trainiert er seit dieser Saison einen Stanley-Cup-Sieger. „Am Anfang war es etwas Besonderes. Aber im Grunde war es dieselbe Arbeit wie mit Sebastian Vogl oder Cody Brenner.“ Man könnte sich aber trotzdem Fragen, was ein 25-jähriger Torwarttrainer einem 31-jährigen Stanley-Cup-Sieger beibringen kann. „Da geht es nicht mehr darum, ihm etwas beizubringen, da geht es ums miteinander arbeiten. Also zum Beispiel Video schauen, wo man sich verbessern kann und dann gemeinsam Lösungen erarbeiten. Danach richten wir dann auch unser Training für die nächste Woche aus.“

Killer on the road

Ein klarer Sieger der Saison ist Stefan „Killer“ Loibl, der erneut einen großen Schritt und 21 Tore machte. „Das Ziel ist natürlich, sich stetig zu verbessern. Ich will auch nächstes Jahr nochmal eine Schippe drauflegen und dafür werde ich alles tun.“ Nur gegen Saisonende klappte es mit dem Scoren nicht mehr. Da wollte der eine oder andere ein körperliches Defizit erkennen. „Also ich war körperlich nicht am Ende. Was man aber sagen muss, ist, dass ich nicht mehr so frisch war, wie am Saisonanfang. Aber das ist, denke ich, normal nach 52 Ligaspielen und ohne November- und Februarpause. Aber ich weiß was ich tun muss, um nächstes Jahr auch in den letzten Spielen noch die Power zu haben.“ Loibl kam damals gemeinsam mit Manuel Wiederer an den Pulverturm. Wiederer wurde von den San Jose Sharks gedraftet und spielt inzwischen bei San Jose Barracuda in der AHL. Loibl hatte diese Chance nicht bekommen und meinte dazu: „Jeder muss seinen Weg selber gehen, was für einen besser ist. Ich weiß nicht, ob es für mich besser gewesen wäre rüber zu gehen, aber ich glaube, es läuft für mich ganz gut. Ich habe meine ersten Nationalspiele gemacht und habe hier eine sehr starke Saison gespielt. Ich glaube, ich bin voll im Soll. Aber auch bei Manuel läuft es. Er ist Stammspieler in der AHL und spielt in den vorderen Reihen. Für ihn funktioniert sein Weg und für mich meiner.“ Doch auch für Loibl ist dieses Thema noch nicht erledigt: „Abgeschlossen ist das nie. Jeder hat den Traum, in Amerika zu spielen. Ich würde lügen, wenn ich sage, ich habe damit abgeschlossen. Ich glaube nicht, das mein Zug dahin schon abgefahren ist, wenn sich die Chance bietet, würde ich sie wahrnehmen.“ Das bringt uns automatisch zum Thema Montreal, diese sollen mehrfach in Straubing gewesen sein: „Ich habe tatsächlich mitbekommen, dass bei manchen Spielen Leute von drüben hier waren, aber erst im Nachhinein. Ich glaube aber nicht, dass die nur wegen mir hier waren. Es gibt eine Menge gute junge Spieler in Deutschland. Aber es ist nicht schlecht für mich, wenn die in Straubing waren und mich nicht ganz vergessen haben.“ Direkten Kontakt gibt es nicht? „Naja“, meinte er zögerlich. „Natürlich hat man ab und zu mal Gespräche gehabt, aber das ist eher ein kleiner Austausch. Ich bin nächstes Jahr in Straubing und wenn sich die Chance irgendwann ergibt, werde ich sie nutzen.“

Superstar Williams

Jeremy Williams ist nicht nur bester Scorer der Tigers, sondern der gesamten DEL geworden. Trotzdem reichte es nicht zum Preis für den DEL-Spieler der Saison. In Straubing wurde das natürlich heftig diskutiert. Williams selbst ist darüber aber nicht enttäuscht: „Nicht wirklich. Für mich geht es darum, mein bestes Eishockey zu spielen und dem Team so gut zu helfen, wie ich kann. Das ist natürlich eine tolle Auszeichnung, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Erfolg diese Saison.“ Wie schon im letzten Artikel angemerkt, ist es mit Williams wie mit einem guten Wein. Je älter, umso besser. Da muss es doch ein Geheimnis geben: „Ich habe in den 15 Jahren professionellem Eishockey eine Menge Lektionen gelernt. Wenn du älter wirst, passt du mehr auf dich auf. Ich habe eine Familie, die hält mich auf der Geraden. Eine positive Einstellung hilft auch. Und dann gibt es noch die Mitspieler in der Reihe. Ich rede jeden Tag mit Connolly. Es ist wie Jin und Jang, ohne ihn bin ich Nichts. Es ist einfach eine große Kombination von vielen Kleinigkeiten.“ Auch diese Saison hat er also wieder etwas gelernt, bedeutet das nächste Saison: „35? Vielleicht.“ Williams lacht. „Du kannst nur von Tag zu Tag und von Wechsel zu Wechsel arbeiten und dann sehen was rauskommt. Diese Saison hat sich das ausbezahlt. Jeder im Team hat das so gemacht und jeder wurde jeden Tag etwas besser.“

O Captain, my Captain!

„Sehr positiv mit enttäuschendem Ende.“ So kurz, aber treffend fällt das Saisonfazit von Kapitän Sandro Schönberger aus. „Wir hatten eine Supertruppe und attraktives Eishockey gezeigt. In Ingolstadt nochmal alles in die Waagschale geworfen, um dann fünf Tage später die Saison zu beenden. Das ist schon sehr bitter.“ Bei ihm kann man die Enttäuschung deutlich raushören. „Wir haben alles probiert, aber Berlin ist eine Play-off-Mannschaft, das sieht man jetzt auch gegen München. Aber wir konnten in den beiden Spielen auch nicht unsere Leistung aus der Hauptrunde abrufen. Es ist schade so früh auszuscheiden, weil die Mannschaft so viel Talent hat. Jetzt sagt jeder ‚nächstes Jahr dieselbe Mannschaft, das wird ein Selbstläufer‘. Aber das ist eben nicht so. Man muss es erstmal wieder genauso machen und von Verletzungen verschont bleiben. Das wird nächstes Jahr nicht leichter.“ Schönberger schleppt einige Blessuren rum, daher wird er verspätet mit dem Training beginnen können: „Ich muss mich erst vom Doc wieder zusammenflicken lassen, dann werde ich Mitte Mai wieder anfangen können.“

Vom privaten Glück gepusht

Zufrieden muss auch Max Renner sein, er sagt aber auch: „Es geht immer besser. Die Saison war gut, aber meine Punkte sind so traurig. Ich glaube, dass ich es nicht mehr schaffe, irgendwann zehn Punkte zu machen.“ Dafür klappte es mit der Plus-Minus-Statistik ganz gut, dass kann eigentlich nicht nur Glück sein. Lachend meint „Heini“: „Doch, manchmal schon, da muss ich dann selber drüber lachen. Ich habe hinten einfach versucht, meinen Job zu machen, dann tut man sich auch leichter und ich habe viele meiner Zweikämpfe gewonnen.“ Vielleicht ist das Geheimnis des 26-Jährigen auch die Frau an seiner Seite. Denn es ist schon sehr auffällig, dass Renner auf dem Eis ruhiger und konzentrierter geworden ist, seitdem er in festen Händen ist. „Es ist zumindest die augenscheinlichste Änderung. Ich weiß nicht, aber es kann schon sein. Wenn man sich wohl fühlt, wirkt sich das wahrscheinlich auch auf dem Eis aus. Ich habe aber im Sommer auch brutal hart gearbeitet.“ Trotzdem erkennt er auch noch Verbesserungspotenzial: „Wir müssen vielleicht noch mehr auf dem Eis miteinander reden. Wenn kurz die Zuordnung verloren geht, einfach mehr reden und sich helfen. In den drei Jahren, in denen ich jetzt hier bin, war das sicher das beste Verteidigerjahr, trotzdem könnten wir das eine oder andere Tor mehr verhindern.“ Einen neuen Partner wünscht er sich dabei aber nicht: „Ich habe oft mit Marcel Brandt gespielt, das passt ganz gut. Er bringt die Geschwindigkeit, dann muss ich weniger laufen“, witzelt Renner. „Nein, er hat den offensiven Touch, ich bin eher der Defensive und dadurch ergänzen wir uns ganz gut.“

Teamplayer Vogl

Sebastian Vogl hatte als klare Nummer zwei im Tor kein leichtes Jahr. „Man geht immer von Woche zu Woche, aber ich hätte mir schon mehr Einsätze erhofft. Der Trainer hat halt einem Torwart das Vertrauen geschenkt und ich habe gesagt, ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft, aber ich möchte der Mannschaft auch auf dem Eis helfen.“ Aus mancher Fanecke musste er immer wieder Kritik einstecken. Da kann sich „Birdy“ das Lachen nicht verkneifen: „Ich habe schon so viel Kritik in meiner Karriere gehört. Zeitungsreporter haben mal über mich geschrieben, dass ich nie über die zweite Liga hinauskomme. Von daher gebe ich auf einzelne Stimmen gar nichts und gehe meinen Weg weiter.“

Von groß zu klein

Sven Ziegler spiele eine starke Saison, die er so sieht, wie alle anderen: „Es war nach einer tollen Hauptrunde zu schnell vorbei.“ In Straubing ist Ziegler regelrecht explodiert: „Ich bin nicht in die Saison gegangen und habe gesagt, dass ich 18 Tore schießen will, das wäre auch etwas überheblich gewesen. Ich habe einfach versucht, mein Bestes zu geben und das hat ziemlich gut funktioniert. Ich hoffe, dass ich nächste Saison darauf aufbauen kann.“ Unter Tom Pokel haben die Spieler relativ viel Entscheidungsfreiheit, das scheint Ziegler entgegenzukommen: „Ich glaube, jeder Spieler braucht seine Freiheiten, damit er kreativ sei kann. Wo er mich dann im Powerplay eingesetzt hat, hat er gesagt, ich habe zwar eine feste Position, aber ich soll versuchen mich frei zu spielen, damit ich anspielbar bin. Das hat super funktioniert.“ 18 Tore auch im nächsten Jahr wären ein Traum. „Klar, das würde ich sofort unterschreiben. Ich weiß, dass das sehr schwer wird, aber ich setze mich da nicht unter Druck. Ich werde einfach wieder mein Bestes geben.“ Ziegler kam aus dem großen Berlin, mit der Mercedes-Benz-Arena, einer riesigen Fanbasis und einer großen Organisation. Der Kulturschock hielt sich aber in Grenzen. Ziegler schmunzelt: „Straubing ist nicht Berlin. Aber ich bin etwas außerhalb von Nürnberg aufgewachsen, das ist etwa so wie in Straubing. Auch durch unser gutes Teamgefüge ist es mir recht leicht gefallen, mich in Straubing zurecht zu finden. Das Stadion ist kleiner, aber die Stimmung ist super, das sieht man gerade bei der Abschlussfeier wieder. Die Stadt steht voll hinter der Mannschaft. Es gefällt mir sehr gut, das Straubing so eine Eishockeyverrückte Stadt ist.“

Dorfkind

Auch Benedikt Schopper war Straubing-Neuling. „Wir haben uns mit der Familie vom ersten Tag an wohl gefühlt.“ Trotzdem spürt er den Unterschied zwischen den relativ großen Ingolstädtern und den kleinen Straubingern. „Es ist schon familiärer in Straubing. Das gefällt uns eigentlich besser, weil wir von einem kleinen Dorf kommen. Wenn sich die Familie wohl fühlt, fühlt sich der Spieler wohl und das sieht man dann auf dem Eis.“ Sportlich fällt sein Fazit so aus: „Die Mannschaft war, glaube ich, für mehr bestimmt, aber so ist es halt im Sport.“ Die Enttäuschung schwingt in der Stimme mit: „Klar, Pre-Play-offs sind keine Play-offs. Die Saison war viel zu kurz. Man kann nie sagen, was drin gewesen wäre, aber Pre-Play-offs sind zu wenig. Das ist für mich schon enttäuschend.“

Der Ersatzmann

Jared Aulin kam nach der Verletzung von Mitchell Heard. Ihm wurde der Einstieg leicht gemacht. „Das war wirklich gar nicht schwer. Natürlich musste ich mich an die Liga anpassen und meine neue Rolle ihm Team annehmen, aber die Jungs haben mir das echt leicht gemacht.“ Aulin kam aus der Schweiz und spielte dort erste und zweite Liga, den Unterschied zu DEL beschreibt er so: „In der Schweiz geht es viel um Geschwindigkeit. Immer go, go, go. Hier gibt es deutlich mehr Struktur und System. Hier kannst du das was deine Mitspieler machen, leichter verstehen.“ Er kam auf ein Tor und dabei wurde er angeschossen, zufrieden kann er trotzdem sein. „Ich denke, für die Möglichkeiten die ich hier hatte, habe ich einen guten Job gemacht. In der ersten Überzahl zu spielen war gut. Bei fünf gegen fünf habe ich nicht so viel Eiszeit gehabt, aber ich habe diese Rolle akzeptiert. Und ich hoffe die Mannschaft war mit mir zufrieden.“

Sie hassen und sie lieben ihn

Für Sena Acolatse war es das erste Jahr in der DEL: „Am meisten beeindruckt war ich vom Niveau der Liga, das ist wirklich hoch.“ Mit seinen 173 Strafminuten ist er bei den gegnerischen Fans nicht sonderlich beliebt. Das stört ihn aber weniger: „Es ist okay, ich hoffe, sie hassen mich, darum bin ich hier.“ Umso beliebter ist er in Straubing: „Das ist es, was zählt.“ Seine Zukunft ist noch offen: „Jason Dunham und ich müssen erst noch reden.“ Abgeneigt ist Acolatse jedoch nicht: „Wenn ich bleiben kann, dann bleibe ich sehr gerne.“

Sommerpause

Das Stadion am Pulverturm hat unterdessen noch etwa eine Woche Eis, da am kommenden Wochenende unter anderem die U17 noch um den Aufstieg spielt. Danach wird abgetaut und umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten beginnen.