Scorpions direkt auf Meisterkurs

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
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Viel Zeit zum Warmspielen blieb den ESC Hannover Scorpions in der Deutschen Sledge-Eishockey-Liga nicht. Erst 30 Minuten vor Spielbeginn kamen sie vor dem Eisstadion in Dresden an. Dafür konnte Trainer Michael Gursinsky, im Gegensatz zu den bisherigen Ligaspielbegegnungen dieser Saison auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen. Am Ende stand dennoch ein 6:0-Sieg.

Sieben Minuten waren gespielt, da konnte Udo Segreff auf Vorlage von Roman Pott und Gerd Bleidorn zum Führungstreffer für die Niedersachsen einlochen. Knapp eineinhalb Minuten später war es Marius Hattendorf (Thorsten Ellmer, Jörg Wedde), der mit der von ihm gewohnten Durchschlagkraft vor dem sächsischen Tor auftauchte und zum 2:0 für Hannover erhöhte.

Das Mitteldrittel sollte sich zum spielerisch besten Sledge-Eishockey-Abschnitt der bisherigen Saison entwickeln. Schnelle Konter, aggressives Forechecken und sauber herausgespielte Schussszenen, wie vom Eishockey gewohnt waren für die gut 200 anwesenden Freunde des Sledge-Eishockey zu sehen.

Ein Hattrick von Kapitän Gerd Bleidorn sollte den zweiten Spielabschnitt bestimmen. Bereits eineinhalb Minuten nach Wiederbeginn konnte Bleidorn einen von Segreff (Ellmer) exzellent herausgespielten Pass direkt vors Dresdner Tor an Schlussmann Lars Uhlemann zum 3:0 verwandeln. Nur drei Minuten später waren es wiederum Udo Segreff und Thorsten Ellmer, die Bleidorn zum 4:0 auflegten während sich der Hannover Schlussmann Heiko van Raden schon fast langweilte. Zwei Minuten vor Drittelende gelang es dann dem Sachsen Robert Pabst doch noch im Duett mit Frank Rennhack die norddeutsche Defense zu überwinden doch Rennhack vergab die technisch einwandfrei abgelegte Scheibe.

Nur 24 Sekunden waren nach dem Beginn des letzten Drittels vergangen, da konnte Udo Segreff die von Jörg Wedde und Marius Hattendorf vorbereitete Spielszene zum 5:0 umsetzen. Die im Schlussdrittel immer noch sehr agil aufspielenden Dresdner hatten zwei weitere Möglichkeiten aufzuholen, scheiterten jedoch am mittlerweile ins hannoversche Tor eingewechselten Schlussmann Simon Kunst. Stattdessen waren es wiederum die Hannover Scorpions, die durch Bleidorns 6:0 (Hattendorf, Segreff) wieder einmal deutlich machten, dass der Meistertitel auch in dieser Saison im Fahrtenbuch steht.

Tabelle:

1. ESC Hannover Scorpions 6 / 64:4 / 18

2. SG Kamen-Wiehl 4 / 25:11 / 9

3. Dresden Cardinals 4 / 10:20 / 3

4. Bremen Pirates 4 / 6:23 / 0

5. Heidelberg Knights 2 / 0:47 / 0