Petrus Palmu stürmt für den ERC IngolstadtFinne kommt von JYP Jyväskylä

Petrus Palmu im finnischen Nationaltrikot beim Euro Hockey Tour Channel One Cup 19/20.  (picture alliance/dpa/TASS | Mikhail Tereshchenko)Petrus Palmu im finnischen Nationaltrikot beim Euro Hockey Tour Channel One Cup 19/20. (picture alliance/dpa/TASS | Mikhail Tereshchenko)
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„Ich habe Petrus im vergangenen Jahr zweimal spielen sehen. Er ist zwar noch ein junger Spieler, war bei Jyväskylä aber dennoch in der ersten Sturmreihe aufgestellt und hat dabei einen super Eindruck bei mir hinterlassen. Es freut mich sehr, dass wir mit ihm einen weiteren starken jungen Spieler für unsere Mannschaft hinzugewinnen konnten“, sagt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell über den Finnen. „Er ist ein Spieler, der auf jeden Fall in den ersten beiden Reihen spielen kann. Dadurch erhöht er den Konkurrenzkampf um die sechs Plätze in den ersten beiden Sturmformationen nochmal.“

Ausgebildet wurde der 1,68 Meter große Angreifer in der Jugend von Jokerit Helsinki, bevor er für drei Jahre zu den Owen Sound Attack in die kanadische Juniorenliga OHL wechselte. Für das Team aus der Provinz Ontario war er zweimal Top-Scorer. Herausragend war vor allem sein letztes Jahr in der OHL. Mit 119 Punkten in 79 Partien war er viertbester Scorer der Liga und legte den Grundstein dafür, dass ihn die Vancouver Canucks im NHL-Draft 2017 in der sechsten Runde an 181. Stelle auswählten.

Anschließend verlieh die Franchise von der Pazifikküste den Linksschütze an den finnischen Top-Club TPS Turku aus. Mit nur 20 Jahren startete Palmu in der Saison 2017/18 richtig durch, war zweitbester Torschütze des Teams, kam insgesamt auf 42 Scorerpunkte (21 Tore, 21 Vorlagen) in 70 Spielen und wurde zum Rookie des Jahres in der finnischen Eliteliga gewählt.

Der Flügelstürmer durchlief zudem sämtliche Nachwuchsnationalmannschaften Finnlands und gewann 2015 WM-Silber.

„Auf den ersten Blick erinnert er natürlich etwas an Tyler Kelleher. Trotz seiner relativ geringen Körpergröße scheut er aber nicht davor zurück, mit groß gewachsenen Spielern den Zweikampf zu suchen und er geht dahin, wo es weh tut. Seine größte Qualität liegt aber ohne Zweifel im schlittschuhläuferischen Bereich. Petrus ist wirklich sehr schnell auf den Beinen.“

„Als ich vom Ingolstädter Interesse an mir gehört habe, hat mich das sehr gefreut. Ich bin froh, endlich wieder Eishockey spielen zu können und denke, dass wir ein sehr gutes Team haben. Ich habe das in den vergangenen Wochen verfolgt. In einer neuen Umgebung, einer neuen Liga und einem neuen Club zu spielen, fühlt sich für mich nun wie der richtige Schritt an“, sagt Palmu, der sich selbst als schnellen, technisch versierter Spieler beschreibt, der zudem stark im Zweikampf an der Bande ist: Das ist mein Spiel und darüber definiere ich mich auch.“

Bereits am Dienstag wird Palmu in Ingolstadt eintreffen und künftig mit der Rückennummer 52 auflaufen.

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