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Vereinsvorstand wagt den Sprung

Kölner EC steigt in die Frauen-Bundesliga auf

Lesedauer: 2 Minuten
Jubel am Dom: Die Frauen-Mannschaft des Kölner EC ist nun erstklassig. (Foto: KEC Frauen)

​Sportlich hatte sich der Kölner EC als sportlicher Aufsteiger für die Frauen-Bundesliga qualifiziert – nun hat sich der Vorstand der Haie entschlossen, den Gang ins Oberhaus auch tatsächlich anzutreten.

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KEC-Präsident Rainer Maedge: „Gerade in schwierigen Zeiten ist es nicht leicht, die wirtschaftlichen Bedingungen für die Frauen-Bundesliga zu erfüllen. Aber die Chance unseres ersten Frauenteams, in der besten deutschen Frauenliga spielen zu können und sich dort zu etablieren, dürfen wir nicht liegen lassen.“

Die Spielführerin des ersten KEC-Frauenteams, Julia Löffler, erklärt zum Aufstieg: „Der Meistertitel in der 2. Bundesliga war mein bisheriger Höhepunkt im Eishockey. Aber es ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl, in die Frauen-Bundesliga aufzusteigen.“

Mit dem Aufstieg der ersten Mannschaft konnte auch die zweite KEC-Frauenmannschaft, die den Titel in der NRW-Landesliga gewann, jetzt in die 2. Bundesliga aufsteigen. Damit sind alle Frauen- und alle Nachwuchsteams des KEC in den höchsten deutschen Ligen vertreten.

KEC-Vizepräsident und Leiter der KEC-Frauenabteilung Alexander Kollorz: „Die Herausforderung, Fraueneishockey in Köln auf höchstem Niveau zu spielen, nehmen wir gerne an. Wir sind solide aufgestellt, greifen auf die Erfahrungen des KEC zurück und wollen kein Abenteuer, sondern uns langfristig in der Bundesliga etablieren.“

Mit nahezu 80 aktiven Spielerinnen zwischen 13 und 45 Jahren, davon rund 70 Spielerinnen im Ligen-Spielbetrieb in drei Mannschaften sind die KEC-Frauen der größte Frauen-Eishockey-Club Deutschlands. Hinzu kommt eine Laufschule, die den Anfängerinnen erste Schritte auf dem Eis ermöglicht. KEC-Spielerinnen unter 13 Jahren können in den KEC-Jungen-Nachwuchsteams mitspielen, was auch so praktiziert wird.

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