Heinz Weisenbach verstorbenEhemaliger Nationalspieler wurde 73 Jahre alt

Eishockey-Deutschland trauert um Heinz Weisenbach. (Foto: dpa/picture alliance/Sven Simon)Eishockey-Deutschland trauert um Heinz Weisenbach. (Foto: dpa/picture alliance/Sven Simon)
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Heinz Weisenbach, geboren 1945 in Füssen, fiel bereits in seiner Jugendzeit mit seinem Eishockeytalent auf. Er durchlief sämtliche Jugendmannschaften des damaligen deutschen Spitzenteams und debütierte in der Saison 1964/65 erstmals im Trikot des EV Füssen. In den Folgejahren holte Weisenbach mehrfach die Deutsche Meisterschaft, zuletzt 1973. Spektakulär seine Saison 1968/69, als er einen Lungenriss erlitt, nach der Erholungsphase aus gesundheitlichen Gründen nach Südafrika zog und dort, zusammen mit dem Mannheimer Peter Rohde, weiterhin Eishockey spielte.

Weisenbach kam im Laufe seiner Karriere auf 322 Bundesligaspiele, in denen er 89 Tore erzielte. Für Deutschland war er 89 Mal aktiv, schoss zwei Tore.

Richtig bekannt wurde Heinz Weisenbach jedoch als Trainer. 1976 übernahm er den damaligen Zweitligisten Mannheimer ERC, den er 1978 zum Aufstieg in die 1. Bundesliga verhalf. Nach einem ersten, halbwegs erfolgreichen Jahr als Aufsteiger in der ersten Liga überraschte Weisenbach die gesamte Fachwelt, als er im Sommer 1979 auf der Suche nach Verstärkungen in den USA bzw. Kanada nach Spielern mit deutschen Wurzeln suchte. Er fand zwölf Spieler, brachte sechs davon mit und mit ihnen und dem Stamm der Mannschaft wurde der Mannheimer ERC 1980 erstmals Deutscher Meister. Zu den erwähnten Deutsch-Kanadiern gehörten Harold Kreis, Manfred Wolf, Roy Roedger und Peter Ascherl. Danach wechselte Weisenbach den Verein, coachte Teams wie den Kölner EC, die Düsseldorfer EG, die EA Kempten, den EV Füssen und noch einmal 1989 den Mannheimer ERC.

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