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DEL-Play-offs kompakt

Eisbären Berlin bleiben Kryptonit für die Kölner Haie – Adler Mannheim siegen in Overtime

Lesedauer: 2 Minuten
Die Eisbären Berlin haben den Auftakt im Play-off-Halbfinale gegen die Kölner Haie für sich entschieden.
Die Eisbären Berlin haben den Auftakt im Play-off-Halbfinale gegen die Kölner Haie für sich entschieden. (Foto: dpa/picture alliance/Matthias Koch )

Play-off-Serien zwischen den Eisbären Berlin und den Kölner Haien gehen in den letzten Jahren fast ausschließlich an die Hauptstädter. Auch das Play-off-Halbfinale der DEL begann für den KEC mit einer Niederlage. Das Duell zwischen Mannheim und München gewannen die Adler in der Verlängerung.

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Eisbären Berlin – Kölner Haie 6:3 (2:1, 3:1, 1:1)
Play-off-Stand: 1:0

Die Eisbären Berlin sind offenbar weiterhin das Play-off-Kryptonit für die Kölner Haie: Der klare Hauptrundensieger, der zudem das Viertelfinale in vier (allerdings knappen) Spielen gegen Schwenningen gemeistert hatte, kam wie schon im Vorjahresfinale in der Bundeshauptstadt unter die Räder. Die Serie begann wie schon das Viertelfinale für den KEC auswärts, da eine andere Terminplanung aufgrund der Hallenauslastung der Lanxess-Arena nicht möglich war. Nachdem Berlin innerhalb von gut sechs Minuten schon mit 2:0 geführt hatte, kamen die Haie zwar im Powerplay auf 1:2 heran, doch nach nicht einmal fünf Minuten im zweiten Abschnitt stand es bereits 4:1 für die Eisbären. Der KEC ließ daraufhin zwar erst eine Topchance durch Louis-Marc Aubry liegen, verkürzte dann durch ein Unterzahltor von Patrick Russell auf 2:4. Doch keine zwei Minuten später erhöhte Moritz Kretzschmar für Berlin auf 5:2. Nach 40 Minuten war der Arbeitstag von Haie-Torhüter Janne Juvonen beendet; für ihn kam Felix Brückmann zwischen die Pfosten. Zweieinhalb Minuten vor Ende traf Lester Lancaster ins längst verwaiste Kölner Tor. Dies hatte – wie der später folgende dritte KEC-Treffer durch Gregor McLeod – nur noch statistischen Wert.

Adler Mannheim – EHC Red Bull München 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.
Play-off-Stand: 1:0

Deutlich spannender verlief die Partie zwischen Mannheim und München – allerdings auch torärmer. John Gilmour traf in der fünften Minute zum 1:0 für die Adler. Und diesen Vorsprung schien Mannheim auch in die Pause mitnehmen zu können. Allerdings meldete Taro Hirose da seine Einwände an und traf acht Sekunden vor Drittelende zum 1:1 für München. Auch im Mittelabschnitt fiel erst spät ein Tor – und wieder für die Red Bulls. Diesmal war Nikolaus Heigl zur Stelle, der 63 Sekunden vor dem zweiten Gang in die Kabinen zum 2:1 für die Gäste einnetzte. Schneller lief es im Schlussdrittel: Nach 75 Sekunden vollendete Zach Solow einen Konter zum 2:2-Ausgleich. Dabei blieb es, sodass es in die Overtime ging. In der 73. Minute traf Marc Michaelis zum 3:2-Sieg für Mannheim.

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