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DEL kompakt am Mittwoch

Dresdner Eislöwen verlieren Kellerduell gegen Iserlohn

Lesedauer: 3 Minuten
Nach dem 1:6 im Kellerduell gegen die Iserlohn Roosters stehen die Dresdner Eislöwen um Trainer Niklas Sundblad unter gehörigem Druck.
Nach dem 1:6 im Kellerduell gegen die Iserlohn Roosters stehen die Dresdner Eislöwen um Trainer Niklas Sundblad unter gehörigem Druck. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)

Während die Dresdner Eislöwen nach der Niederlage den Anschluss verlieren, haben Ingolstadt und Wolfsburg Grund zu feiern.

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Dresdner Eislöwen - Iserlohn Roosters 1:6 (0:3,1:2,0:1)

Nach drei torlosen Niederlagen in Folge meldeten sich die Roosters im Kellerduell gegen Dresden zurück und legten bereits im ersten Drittel mit einer 3:0-Führung den Grundstein des Erfolgs. Der Druck der Gastgeber auf den Kasten der Iserlohner blieb unbelohnt, da der starke Andreas Jenike sein Tor dicht machte. Wie auch in den vergangenen Spielen, schienen die Eislöwen nach dem ersten Gegentor den Faden zu verlieren. Dabei mangelte es auch diesmal nicht an Torchancen, doch Dresden fehlte erneut die Effektivität.

Nach fünf Minuten im zweiten Abschnitt meldeten sich die Dresdner mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 durch Sebastian Gorcik zurück. Eirik Salsten und Kyle Wood überwanden Eislöwen-Schlussmann Jussi Olkinuora und sorgten so für die Vorentscheidung zur zweiten Pause.

Im Schlussabschnitt fiel auch die Stimmung in Dresdens Arena auf den Gefrierpunkt, als Fans bereits während des letzten Drittels und spätestens nach dem Treffer zum 1:6 das Stadion verließen.

Am Ende entschieden die Roosters das hitzige Kellerduell mit 6:1 für sich und stürzten die Eislöwen noch tiefer in die sportliche Misere: ein bitterer Abend für Dresden, der den Roosters Luft zum Atmen verschafft. Der Blick geht nun in Richtung der Dresdner Sportdirektion. Dass der Trainerstuhl wackelt, ist nicht erst seit heute bekannt. Klar ist, dass die Eislöwen so auf bestem Weg in Richtung Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau und die Lausitzer Füchse sind.

Stefan Nyman, Cheftrainer Iserlohn Roosters: „Wir waren für dieses Spiel gut vorbereitet, haben heute gezeigt, dass wir Tore schießen können. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, denn es war über drei Drittel ein sehr gutes Spiel heute. Nach den Ergebnissen der letzten Spieltage bin ich mit dem Puckmanagement der Mannschaft heute sehr zufrieden.“

Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind sehr enttäuscht. Eigentlich war das heute ein Debakel. Es tut mir leid für alle Fans und alle Zuschauer, die das heute angeschaut haben. Natürlich müssen wir auf die nächsten Spiele schauen, aber die Kritik an uns ist mehr als berechtigt.“

Tore: 0:1 (04:24) Thomas, 0:2 (09:30) Fischbuch (Jentzsch, Cornel), 0:3 (10:07) Salsten (Napravnik, Huss), 1:3 (24:15) Gorcik (Yogan, Karlsson), 1:4 (27:06) Salsten, 1:5 (33:00) Wood, 1:6 (50:00) Boland

ERC Ingolstadt - Eisbären Berlin 5:2 (1:0,2:0,2:2)

Ingolstadt bestätigte seine Topform und schickte die Eisbären Berlin mit 5:2 wieder nach Hause. Bereits nach fünf Minuten legten die Hausherren vor und brachten das Spiel auf ihre Seite. Die von Beginn an dominierende Mannschaft kam auch im zweiten Drittel stark zurück und erhöhte durch Austen Keating (21.) und Kenny Agostino (37.) auf 3:0. Berlin kämpfte sich zwar durch Blaine Byron und Liam Kirk nochmal heran, konnte aber den Ausgleich nicht mehr erzwingen. Peter Abbandonato und Alex Breton sorgten mit zwei Emptynettern für den 5:2-Endstand und dem Sprung auf den ersten Tabellenplatz.

Tore: 1:0 (04:03) Barber, 2:0 (20:36) Keating, 3:0 (36:25) Agostino (Krauss, Sheen), 3:1 (41:50) Byron, 3:2 (49:31) Kirk (Reinke), 4:2 (58:46) Abbandonato, 5:2 (59:53) Breton

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Grizzlys Wolfsburg 0:4 (0:2, 0:2, 0:0)

Wolfsburg überraschte in Bremerhaven: Dank eines disziplinierten Auftritts holten sich die Grizzlys drei wichtige Punkte. Mit einem guten Start in das Auswärtsspiel gingen die Gäste mit einer 2:0-Führung in die erste Pause. Auch der Torhüterwechsel der Pinguins nach dem dritten Gegentreffer ließ die Wolfsburger nicht zurückschrecken und stattdessen erhöhten diese in der 36. Minute vorentscheidend auf 4:0. Mit deutlicher Dominanz beendeten die Grizzlys den 22. Spieltag und klettern auf den neunten Tabellenplatz.

Tore: 0:1 (05:07) Machacek (Gaudet, Lynch), 0:2 (11:52) Feser (Melchiori), 0:3 (21:45) Lynch (Hayhurst), 0:4 (35:00) Lynch

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