Adler Mannheim nicht zu stoppenEHC Red Bull München muss sich geschlagen geben

Der EHC Red Bull München und die Adler Mannheim lieferten sich ein intensives Duell.  (Foto: GEPA pictures/EHC Red Bull München/Andreas Gebert)Der EHC Red Bull München und die Adler Mannheim lieferten sich ein intensives Duell. (Foto: GEPA pictures/EHC Red Bull München/Andreas Gebert)
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Beim Heim-Comeback von Shugg gab es jedoch für die Red Bulls nicht viel zu feiern. München verlor gegen die Adler Mannheim mit 2:4 (1:1, 1:3, 0:0) vor 5890 Zuschauern.

Der 28-jährige Kanadier spielte bereits in der vergangenen Saison im Trikot der Red Bulls München. Dabei erzielte er in 46 Ligaspielen 32 Scorerpunkte. Zudem überzeugte Shugg immer wieder mit Spielübersicht und einer guten Scheibenkontrolle.  Auch wenn beim ersten Auftritt von Shugg im Spiel gegen die Iserlohn Roosters das Ergebnis nicht nach Wunsch ausfiel, so ist man in München dennoch von ihm und seinem Einfluss auf das Münchner Spiel überzeugt. „Justin ist unglaublich stark an der Scheibe und auch wenn er nicht an der Scheibe ist, kennt er seine Laufwege“, so Jackson über Shugg.

Überzeugend war auch der Auftritt der beiden Teams München und Mannheim im zweiten Spitzenspiel innerhalb von einer Woche. München konnte wieder mit Maxi Daubner agieren und Mannheim wieder mit Matthias Plachta. Nach dem letzten Aufeinandertreffen hatte Adler-Trainer Pavel Gross schon von „einem play-off-würdigen Spiel“ gesprochen. Doch das zweite Spitzenspiel setzte noch einmal ganz andere Dimensionen als die Partie von letzter Woche. Beide Teams gingen noch aggressiver und zielstrebiger zur Sache. Vor allem die Red Bulls schafften es besser, den Adlern die Stirn zu bieten und gingen gegen die Gäste aus der Kurpfalz zweimal in Führung.

Wo ein Spitzenspiel ist, sind auch die Emotionen nicht weit. Beide Mannschaften spielten aggressiv und mit viel Körpereinsatz, der manchmal auch über die Grenzen des Erlaubten hinweg ging. Eben ein wahres „Play-off-Spiel“, in dem die Gäste mit überschaubarem Aufwand das Optimum herausholten und vor dem Beginn des dritten Drittels mit zwei Toren Vorsprung in Führung lagen.

Die Red Bulls dagegen investierten viel Energie und Bemühungen in ein zielstrebiges Offensivspiel, jedoch nur mit begrenztem Erfolg. Oft wurde zu kompliziert und zu wenig geradlinig gespielt, was immer wieder zu Kontern der Adler führte.

Rückkehrer Shugg mühte sich ebenfalls nach Kräften und konnte auch mit der ein oder anderen Aktion glänzen. Doch auch der abermalige Endspurt der Red Bulls blieb dieses Mal unbelohnt. Die Adler gewinnen auch ihr zweites Spiel in München und ihr neuntes Spiel in Serie.

Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Mannheims Chefcoach Pavel Gross: „Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Es standen zwei sehr gute Mannschaften auf dem Eis. Beide Mannschaften wollten gewinnen. Unsere Pluspunkte heute waren die Special-Teams und dass wir viele Schüsse geblockt haben.“

Don Jackson machte einen verständlicherweise eher enttäuschten Eindruck: „Wir erleben gerade eine schwere Zeit. Mannheim hat uns für unsere Fehler heute bezahlen lassen. Wir haben mentale Fehler gemacht, die uns heute viel gekostet haben.“


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